Sebuda (Qere: , für Ketib: Gesenius. 18. Aufl. 2013, S. 292. Einige hebräische Manuskripte und Targumim lesen zəbûdâh, die syrische und die lateinische Übersetzung dagegen zəvîdâh. Vgl. Biblia Hebraica Stuttgartensia z. St.) war eine Ehefrau von Joschija, König des Reiches Juda, und Mutter des Königs Jojakim. Sie lebte im 7. Jahrhundert v. Chr.
Der Name bedeutet „die Geschenkte“. Die zugehörige männliche Namensform ist zabûd (der Geschenkte). Beide sind Bezeichnungsformen zu den Satznamen zəbadjā(hû) und zabad „JHWH (er) hat geschenkt“. Damit handelt es sich um einen theophoren Namen.Johann Jakob Stamm: Beiträge zur hebräischen und altorientalischen Namenkunde (= Orbis biblicus et orientalis. Band 30). Universitätsverlag, Freiburg 1980, S. 322: Digitalisat
Sebuda wird im Tanach nur in namentlich erwähnt. Demnach war sie die Tochter von Pedaja aus Ruma. Die Lage dieses Ortes ist unbekannt.Gesenius. 18. Aufl. 2013, S. 1229. In den antiken griechischen Übersetzungen kommt der Name der Königinmutter Sebuda nicht vor. Im 4. Buch der Königtümer, das dem hebräischen 2. Buch der Könige entspricht, heißt die Mutter König Jojakims vielmehr „Jeldaph, eine Tochter des Pheïdas, aus Ruma“ (Kaige-Rezension) oder „Amital, eine Tochter Jeremias, aus Lobenna“ (Antiochenischer Text). Für den Antiochenischen Text lässt sich folgende hebräische Vorlage rekonstruieren: „Hamutal, Tochter Jirmejahus aus Libna.“Wolfgang Kraus, Martin Karrer (Hrsg.): Septuaginta Deutsch. Das griechische Alte Testament in deutscher Übersetzung. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2009, S. 484.
Flavius Josephus nennt die Mutter des Königs Jojakim in den Jüdischen Altertümern (10,83) .
Einzelnachweise
Kategorie:Hebräischer Personenname Kategorie:Theophorer Personenname Kategorie:Person im Tanach Kategorie:Frauen in der Bibel Kategorie:Geboren im 7. Jahrhundert v. Chr. Kategorie:Gestorben im 7. oder 6. Jahrhundert v. Chr. Kategorie:Frau