Cristóbal León (* 22. November 1980 in Santiago de Chile) ist ein chilenischer Künstler und Filmemacher.
Leben mini|hochkant=1.2|Cristóbal León studierte, wie auch Joaquín Cociña, an der der Pontificia Universidad Católica de Chile Kunst und Design. Hier eines ihrer gemeinsamen Projekte Cristóbal León wurde 1980 in Santiago de Chile geboren.Cristóbal León. In: filmstarts.de. Abgerufen am 23. Dezember 2020. Dort studierte er Design an der Pontificia Universidad Católica de Chile und verbrachte 2009 als DAAD-Stipendiat ein Jahr an der Universität der Künste Berlin, wo er Kunst und Medien studierte.Isabel Mardones Rosa: La casa lobo: lang erwartete Premiere auf der Berlinale. In: goethe.de, Februar 2018. Im Jahr 2007 gründete er zusammen mit Joaquín Cociña und Niles Atallah in Santiago die Produktionsfirma Diluvio.La casa lobo. In: arsenal-berlin.de. Abgerufen am 23. Dezember 2020. Seither arbeiten León und Cociña, der ebenfalls an der Universidad Católica studierte, zusammen. Zunächst realisierten sie gemeinsam Kurzfilme wie Lucía und Luis, die mehrere internationale Preise gewonnen haben. Im Jahr 2011 produzierten León und Cociña die Kurzfilme El arca, El templo und Padre. Madre., alle mit Figuren aus Pappmaché. Außerdem produzierten sie experimentelle Videoclips für Sängerinnen wie Camila Moreno.
Ihren Horror-Stop-Motion-Animationsfilm La casa lobo stellten sie im Februar 2018 bei den Filmfestspielen Berlin vor. Es handelt sich dabei um Leóns und Cociñas ersten abendfüllenden Film. La casa lobo komplettiert eine Filmtrilogie, die mit Lucía und Luis begonnen wurde und Kindheitsängste und Horrorelemente in Kindermärchen erforscht. Zudem greift der Film ihr Verhältnis zur Diktatur auf. Ihr nächster gemeinsamer Langfilm Los hiperbóreos soll im Mai 2024 bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes seine Premiere feiern, wo er in der Quinzaine des cíneastes gezeigt wird.
Filmografie 2007: Lucía (Kurzfilm) 2008: Luis (Kurzfilm) 2008: Nocturno de Chile (Kurzfilm) 2009: Der kleinere Raum (Kurzfilm) 2011: Padre. Madre. (Kurzfilm) 2011: El arca (Kurzfilm) 2012: La bruja y el amante (Kurzfilm) 2013: Los Andes (Kurzfilm) 2018: La casa lobo 2019: Extrañas criaturas (Kurzfilm) 2021: The Bones (Los huesos) (Kurzfilm) 2024: Los hiperbóreos
Auszeichnungen (Auswahl) Festival d’Animation Annecy 2018: Auszeichnung – Jury Distinction Bester Spielfilm (La casa lobo)
Festival Internacional de Cine de San Sebastián 2018: Nominierung in der Sektion Zabaltegi-Tabakalera (La casa lobo)
Internationale Filmfestspiele Berlin 2018: Auszeichnung mit dem Caligari Filmpreis (La casa lobo)
Mar del Plata Film Festival 2018: Nominierung als Bester lateinamerikanischer Film (La casa lobo)
Sitges Film Festival 2021: Auszeichnung mit dem Critics’ Award for Best Official Selection Short Film (Los huesos) In: sitgesfilmfestival.com. Abgerufen am 17. Oktober 2021.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Chilene Kategorie:Geboren 1980 Kategorie:Mann