Von der Lambsheimer Stadtbefestigung sind lediglich Reste erhalten, die unter Denkmalschutz stehen.

Lage Die erhaltenen Reste der Befestigung befinden sich in der Hauptstraße unmittelbar südlich der protestantischen Kirche und der katholischen Kirche St. Stephanus.

Geschichte Die ursprünglich kurz nach 1323 errichtete Stadtbefestigung wurde 1471 wahrscheinlich vollständig zerstört. Die danach erbaute Befestigung wurde im Laufe der Zeit mehrfach beschädigt, aber erst 1852 per Gemeindebeschluss und gegen den Befehl König Maximilians II. fast vollständig abgetragen. Erhalten ist am nördlichen Ende der Hauptstraße der Neutorturm, Turm des ehemaligen Torhauses des nördlichen Stadttores. Auf den originalen beiden unteren Geschossen wurde 1907 ein drittes Geschoss und das Dach ergänzt. Ebenfalls von der Stadtbefestigung stammt der bereits erwähnte, etwa 50 Meter langer in ost-westlicher Richtung verlaufender Mauerrest südlich der beiden Kirchen.

Karl Geib (1777–1852) beschrieb die Befestigung 1841 folgendermaßen:

Literatur Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Rhein-Pfalz-Kreis (PDF; 6,5 MB). Mainz 2017, S. 17.

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