Sven Hartberger (* 20. August 1958 in Wien) ist ein österreichischer Autor, Übersetzer, Dramaturg und Kulturmanager.
Leben Sven Hartberger absolvierte den humanistischen Zweig des Piaristengymnasium in Wien Josefstadt (Matura 1978). Studien der Rechtswissenschaften (Dr. iur. 1982), Geschichte/Alte Geschichte und Italienisch an der Universität Wien und auch an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (Kulturmanagement). Anschließend (1985–88) Betriebsbüro der Japan-Tournee der Wiener Staatsoper, Betriebsleiter der Seefestspiele Mörbisch, Teletheater GmbH, Sommerakademie am Friedensforschungsinstitut Stadt Schlaining.
Er war 1989 Mitbegründer und bis 1999 Intendant des Wiener Operntheaters, das sich mit zahlreichen österreichischen Erstaufführungen großer zeitgenössischen Opernwerke profilierte u. a. mit Le Grand Macabre von György Ligeti, The Second Mrs Kong von Harrison Birtwistle, Die Teufel von Loudun von Krzysztof Penderecki, Das Schloss von Aribert Reimann und Nixon in China von John Adams.
Ab dem Jahr 1995 plante und betrieb Hartberger, unterstützt vom Architekten Wilhelm Holzbauer, die Errichtung eines Opernhauses der Gegenwart zur Etablierung eines zeitgenössischen Repertoirebetriebs auf dem Areal des Stadterweiterungsgebietes Donauplatte. Im November 1999 übernahm Hartberger die künstlerische Leitung des Klangforum Wien, dem er bis 2019 als Intendant vorstand.
Seit März 2021 ist Hartberger Sprecher der Gemeinwohl-Ökonomie Österreich.
Veröffentlichungen
Literatur
Übersetzungen
Weblinks Sirene Operntheater: Kurzbio zu Sven Hartberger Wien Modern: Kurzbio zu Sven Hartberger
Einzelnachweise
Kategorie:Kulturmanager Kategorie:Absolvent der Universität Wien Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1958 Kategorie:Mann