Die Aichi E3A war ein katapultierfähiges Schwimmerflugzeug, welches von den Ernst Heinkel Flugzeugwerken als Heinkel HD 56 konstruiert wurde.

Geschichte Der japanische Flugzeughersteller Aichi Tokei Denki beauftragte die Heinkel Flugzeugwerke mit der Konstruktion eines katapultfähigen Bordaufklärers. Sie wollten damit an Ausschreibungen der Kaiserlich Japanischen Marine im Jahre 1931 teilnehmen. Mit der Bezeichnung Heinkel HD 56 baute Heinkel einen Prototyp, der in Japan als Aichi E3A die Ausschreibung gegen die Nakajima E4N und die Kawanishi E5K gewinnen konnte. Aichi Tokei Denki baute elf weitere Flugzeuge, die aufgrund erweiterter Forderungen der Kaiserlich Japanischen Marine umgebaut und verbessert wurden. Dieser Umbau erfolgte auch am Prototyp. Insgesamt wurden so 12 Flugzeuge dieses Typs gebaut. Die Aichi E3A wurden noch im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg als Bordflugzeug der Leichten Kreuzer der Sendai-Klasse eingesetzt.

Technische Daten Kenngröße Daten der Aichi E3A Besatzung 2 Länge 8,45 m Spannweite 11,1 m Höhe 3,67 m Leermasse 1118 kg max. Startmasse 1600 kg Höchstgeschwindigkeit (VMO) 197 (185) km/h Dienstgipfelhöhe 4710 m Reichweite bei max. Zuladung ca. 753 km Triebwerk ein Hitachi Type 90 Amakaze

Literatur Volker Koos: Ernst Heinkel Flugzeugwerke 1922–1932. Heel, Königswinter 2006, ISBN 3-89880-502-6, S. 117–118. Robert C. Mikesh, Shorzoe Abe: Japanese Aircraft 1910–1941. Putnam Aeronautical Books, London 1990, ISBN 0-85177-840-2. (englisch) Michael John Haddrick Taylor (Hrsg.): Jane’s Encyclopedia of Aviation. Crescent Books, London 1993, ISBN 0-517-10316-8, S. 501. (englisch)

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Kategorie:Aufklärungsflugzeug Kategorie:Katapultflugzeug Kategorie:Schwimmerflugzeug Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor Kategorie:Erstflug 1929