Die Gmina Kłobuck [] ist eine Stadt-und-Land-Gemeinde im Powiat Kłobucki der Woiwodschaft Schlesien in Polen. Ihr Sitz ist die gleichnamige Kreisstadt ( Klobutzko) mit etwa 12.900 Einwohnern.
Geographie Die Gemeinde liegt im Norden der Woiwodschaft und grenzt im Südosten an Częstochowa (Tschenstochau). Die weiteren Nachbargemeinden sind Miedźno, Mykanów, Opatów und Wręczyca Wielka.
Zu den Gewässern gehört die Biała Oksza.
Geschichte Die Landgemeinde wurde 1973 aus Gromadas neu gebildet. Stadt- und Landgemeinde wurden 1990/1991 zur Stadt-und-Land-Gemeinde zusammengelegt. Ihr Gebiet kam 1975 von der Woiwodschaft Katowice zur Woiwodschaft Częstochowa, der 1952 gegründete Powiat wurde aufgelöst. Zum 1. Januar 1999 kam die Gemeinde zur Woiwodschaft Schlesien und wieder zum Powiat Kłobucki.
Bis 1952 gehörte das Gemeindegebiet zum ehemaligen Powiat Częstochowski.
Gliederung Zur Stadt-und-Land-Gemeinde Kłobuck gehören die Stadt selbst mit neun Osiedla und 15 Dörfer mit einem Schulzenamt (sołectwo; Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2019):gminaklobuck.pl: Gmina w liczbach. (polnisch, abgerufen am 8. Dezember 2020) Biała, 1489 Borowianka, 508 Brody Malina, 263 Gruszewnia, 359 Kamyk, 1315 Kopiec, 236 Lgota, 539 Libidza, 711 Łobodno, 1798 Niwa Skrzeszów, 400 Nowa Wieś, 335 Przybyłów, 150 Rybno, 200 Smugy, 736 Zakrzew, 479
Weitere Orte sind die Siedlung Podpapiernia sowie die Weiler Bartkówka, Gajówka Kocin, Leśniczówka Kocin, Łobodno, Nadleśnictwo Kłobuck, Pogorzele, Rybno und Wapiennik.
mini|Gemeindeverwaltung Kłobuck. Sitz der Gemeindeverwaltung und des Rates. mini|Flagge der Gmina Kłobuck.
Politik Bürgermeister An der Spitze der Verwaltung steht der Bürgermeister. Seit 2014 ist dies Jerzy Zakrzewski. Bei der turnusmäßigen Wahl im April 2024 kam es zu folgendem Ergebni:Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. Mai 2025. Jerzy Zakrzewski (Wahlkomitee „Gemeinsam können wir mehr erreichen – Koalition der Lokalverwaltungen“) 55,5 % der Stimmen Rafał Ściebura (PiS) 13,7 % der Stimmen Radosław Włodarek (Wahlkomitee „Lokalpakt 2024“) 12,2 % der Stimmen Bartłomiej Saran (TD) 10,6 % der Stimmen Ireneusz Telenga (Wahlkomitee „Gemeinsame Zukunft der Gemeinde Kłobuck“) 8,0 % der Stimmen
Damit wurde Amtsinhaber Zakrzewski erneut bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.
Die turnusmäßige Wahl im Oktober 2018 führte zu folgendem Ergebnis:Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. Mai 2025. Jerzy Zakrzewski (Wahlkomitee „Koalition der Lokalverwaltungen“) 72,0 % der Stimmen Rafał Ściebura (Wahlkomitee „Ehrliche Lokalverwaltung“) 18,6 % der Stimmen Robert Jasiak (SLD / Razem) 5,0 % der Stimmen Danuta Gosławska (PSL) 12,2 % der Stimmen
Damit wurde Amtsinhaber Zakrzewski bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.
Stadtrat Der Stadtrat von Kłobuck besteht seit 2024 aus 15 Mitgliedern, die in Einzelwahlkreisen gewählt werden. Die Wahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis:Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. Mai 2025. Wahlkomitee „Gemeinsam können wir mehr erreichen – Koalition der Lokalverwaltungen“ 33,1 % der Stimmen, 9 Sitze Wahlkomitee „Lokalpakt 2024“ 13,6 % der Stimmen, 1 Sitz Prawo i Sprawiedliwość (PiS) 11,7 % der Stimmen, 1 Sitz Wahlkomitee „Gemeinsame Zukunft der Gemeinde Kłobuck“ 11,5 % der Stimmen, 1 Sitz Trzecia Droga (TD) 10,7 % der Stimmen, kein Sitz Lewica 7,4 % der Stimmen, 1 Sitz Wahlkomitee „Ehrliche Lokalverwaltung“ 5,4 % der Stimmen, 2 Sitze Übrige 6,5 % der Stimmen, kein Sitz
Die Wahl 2018, bei der noch 21 Mandate in Mehrpersonenwahlkreisen vergeben worden waren, führte zu folgendem Ergebnis:Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. Mai 2025. Wahlkomitee „Koalition der Lokalverwaltungen“ 36,7 % der Stimmen, 10 Sitze Prawo i Sprawiedliwość (PiS) 20,9 % der Stimmen, 4 Sitze Wahlkomitee „Ehrliche Lokalverwaltung“ 16,2 % der Stimmen, 3 Sitze Polskie Stronnictwo Ludowe (PSL) 14,5 % der Stimmen, 3 Sitze Sojusz Lewicy Demokratycznej (SLD) / Lewica Razem (Razem) 11,7 % der Stimmen, 1 Sitz
mini|Denkmalgeschützte Kirche am Marktplatz. Religion Direkt am Marktplatz steht die denkmalgeschützte römisch-katholische Kirche St. Martin und Margarete (polnisch: Kościół św. Marcina i Małgorzaty).
Weblinks
Webpräsenz von Stadt und Gemeinde (polnisch)
Fußnoten