Szandra Szöllősi-Zácsik (* 22. April 1990 in Komárno, Tschechoslowakei, geborene Szandra Zácsik) ist eine ungarische Handballspielerin, die dem Kader der ungarischen Nationalmannschaft angehört.
Karriere Im Verein Szöllősi-Zácsik begann im Jahr 1997 das Handballspielen in der slowakischen Stadt Nesvady. 2004 wechselte die Rückraumspielerin zum ungarischen Verein Váci NKSE.nemzetisport.hu: Szöllősi-Zácsik Szandra: Ki akarom juttatni a válogatottat az olimpiára, abgerufen am 7. Dezember 2020 In der Saison 2005/06 erhielt sie dort ihre ersten Spielanteile im Europapokal.history.eurohandball.com: Szandra Zácsik, abgerufen am 7. Dezember 2020 Im Sommer 2006 schloss sie sich dem Ferencvárosi TC (FTC) an. Mit dem FTC gewann sie in ihrer ersten Spielzeit die ungarische Meisterschaft.
Szöllősi-Zácsik unterschrieb im Jahr 2009 einen Vertrag beim slowenischen Spitzenverein Rokometni Klub Krim. Mit Krim gewann sie 2010 sowohl die slowenische Meisterschaft als auch den slowenischen Pokal. Als die Rechtshänderin verletzungsgeplagt war und nach der Verpflichtung von Andrea Penezić nur wenige Spielanteile erhielt, kehrte sie im Dezember 2010 zu Ferencváros Budapest zurück.handball-planet.com: Szandra Zacsik leaves Krim Mercator, abgerufen am 7. Dezember 2020 Mit Ferencváros gewann sie in ihren ersten beiden Spielzeiten jeweils den Europapokal der Pokalsieger. Nachdem Szöllősi-Zácsik die Saison 2014/15 aufgrund ihrer ersten Schwangerschaft pausiert hatte, gewann sie 2017 den ungarischen Pokal.blikk.hu: Zácsik Szandra babát vár!, abgerufen am 7. Dezember 2020 Anschließend wechselte sie zu Budaörs Handball. Nach einer Saison bei Budaörs legte sie erneut eine Babypause ein.blikk.hu: Babát vár a magyar kézilabdázó: videón, ahogy megtudják a szurkolók az örömhírt, abgerufen am 7. Dezember 2020 Ab 2019 lief sie für den Erstligisten MTK Budapest auf. Zur Saison 2021/22 kehrte sie erneut zum ungarischen Erstligisten Ferencváros Budapest zurück.fradi.hu: BL-győztes szélsővel és visszatérő átlövővel erősítünk!, abgerufen am 15. Februar 2021 Mit Ferencváros gewann sie 2022, 2023, 2024 und 2025 den ungarischen Pokal sowie 2024 die ungarische Meisterschaft. Weiterhin stand sie mit Ferencváros im Finale der EHF Champions League 2023. Zur Saison 2025/26 wechselte sie zum Ligakonkurrenten Esztergomi KC.nemzetisport.hu: Szöllősi-Zácsik Szandra: Nem volt egy bonyolult beszélgetés, gyorsan igent mondtam, abgerufen am 31. Mai 2025
In der Nationalmannschaft Szandra Szöllősi-Zácsik gewann 2009 mit der ungarischen Juniorinnennationalmannschaft die Silbermedaille bei der U-19-Europameisterschaft im eigenen Land. Sie bestritt am 22. September 2009 ihr Debüt für die ungarische A-Nationalmannschaft. Für die Nationalmannschaft lief Szöllősi-Zácsik bis 2013 auf. Nach einer zweijährigen Pause gehörte sie bis 2017 erneut dem Kader der ungarischen Auswahl an. Im Jahr 2020 kehrte sie wieder in die Nationalmannschaft zurück. Szöllősi-Zácsik lief für Ungarn bei der Europameisterschaft in Dänemark auf.hb-fr.handball-world.com: Handball-Europameisterschaft Gruppe C: Der Kader von Ungarn, abgerufen am 7. Dezember 2020 Mit der ungarischen Auswahl nahm sie an den Olympischen Spielen in Tokio teil.ihf.info: Match Team Statistics: Hungary vs. France, abgerufen am 25. Juli 2021
Sonstiges Szandra Szöllősi-Zácsik ist mit dem ungarischen Handballspieler Szabolcs Szöllősi verheiratet. Weiterhin spielte ihre Cousine Mónika Szabó-Kovacsicz ebenfalls Handball.ujszo.com: Sztárok ellen a sztárrá válás útján, abgerufen am 7. Dezember 2020
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Handballnationalspieler (Ungarn) Kategorie:Handballspieler (Ferencvárosi TC) Kategorie:Handballspieler (MTK Budapest) Kategorie:Handballspieler (Rokometni Klub Krim) Kategorie:Olympiateilnehmer (Ungarn) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2020 Kategorie:Slowenischer Meister (Handball) Kategorie:Ungarischer Meister (Handball) Kategorie:Rückraumspieler Kategorie:Ungar Kategorie:Geboren 1990 Kategorie:Frau