Ulrich Kuhlmann (* 1938 in Hannover) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben Kuhlmann absolvierte nach der Schule die Staatliche Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Er debütierte 1962 an den Wuppertaler Bühnen. Von 1964 bis 1967 spielte er am Nationaltheater Mannheim, von 1967 bis 1969 am Schauspielhaus Zürich, von 1969 bis 1972 am Württembergischen Staatstheater Stuttgart, von 1972 bis 1977 wieder am Schauspielhaus Zürich und von 1977 bis 1980 am Thalia Theater Hamburg.

Mit Boy Gobert kam er 1980 an die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin, bei denen er unter Regisseuren wie Willi Schmidt und Peter Zadek am Schillertheater agierte. 1985 ging er an das Theater der Freien Volksbühne, wo er im Wesentlichen unter der Regie von Intendant Hans Neuenfels arbeitete. Von 1992 bis 2003 wirkte er in Basel und Bonn. Am Renaissance-Theater Berlin war er 2004 in der deutschsprachigen Erstaufführung von Michael Frayns Demokratie unter der Regie von Felix Prader zu sehen.

Filmografie 1963: Die Treppe (Kurz-Spielfilm) 1967: Die Bettleroper (Fernsehfilm) 1971: Eduard IV. – Der Krieg der Rosen, 2. Teil (Fernsehfilm) 1972: Pater Brown: Der richterliche Spiegel 1975: Stumme Zeugen (Fernsehfilm) 1977: San Gottardo 1981: Das Käthchen von Heilbronn oder: Die Feuerprobe (Fernsehfilm) 1990: Das blinde Ohr der Oper 1991: Wer hat Angst vor Rot, Gelb, Blau? 1992: Alles Lüge 1995: A.S.: Ich bin unschuldig 1998: Ein Mord für Quandt: Ein braver Hund 2000: Tatort: Trittbrettfahrer 2000: SK Kölsch: Der Schatz des Samurai 2009: Lasko – Die Faust Gottes: Flug 691 2009: Bella Block: Vorsehung 2020: Marlene

Sprecher bei Hörspielen 1964: Die Dame mit dem schwarzen Dackel. (4 Teile). Regie: Fritz Peter Vary. WDR 1964: Gordon Grantley (6. Teil: Scheidungsgrund). Regie: Hermann Pfeiffer. WDR 1977: Bürger Ubu. Regie: Paul Pörtner. NDR 1978: Hebbel. (2 Teile). Regie: Hans Rosenhauer. NDR/HR 1979: Die Erinnerungen von Ludolf Ursleu dem Jüngeren. (2 Teile). Regie: Hans Rosenhauer. NDR 1979: Traum – Mörder. (aus der Reihe: Aus der Hörspielwerkstatt). Regie: Ulrich Heising. NDR 1980: Die Stunde des Huflattichs. Urfassung. Regie: Hans Rosenhauer. NDR 1980: Die fünf Versuchungen. Regie: Heinz Hostnig und Eberhard Schoener. NDR/HR 1982: Im Innern der Wünsche. Regie: Hans Rosenhauer. SFB/NDR 1983: Lena oder: Wir brauchen kein Tränengas. Wir haben genug Grund zum Heulen. Regie: Gottfried von Einem. SFB 1984: Hoffnung, dieser fade Hering. Regie: Heinz Hostnig. NDR/SFB/SWF 1985: Kein Dunkel hat seinesgleichen. Regie: Heinz Hostnig. SFB/NDR 1986: Am Vorabend. Regie: Willi Schmidt. RIAS/Schweizer Radio DRS 1986: Das Luftmeeting zu Brescia. Regie: Ulrich Gerhardt. RIAS/Schweizer Radio DRS 1994: Abkehr mit Martinshorn. Regie: Klaus-Dieter Pittrich. WDR 2000: Der grüne Leguan. Regie: Hein Bruehl. WDR 2000: Wolfsmond. Regie: Hein Bruehl. WDR

Literatur Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 554 C. Bernd Sucher (Hrsg.): Theaterlexikon. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker. Von Christine Dössel und Marietta Piekenbrock unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S. 408.

Weblinks

Kurzbiografie (Renaissance-Theater Berlin)

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