Hallacker ist ein Weiler der Hansestadt Medebach im Hochsauerlandkreis (NRW).

Geschichte Bereits 1871 wurde Hallacker erstmals urkundlich erwähnt. Im selben Jahr hat es nachweislich ein einziges Wohnhaus mit 14 Einwohnern gegeben. Der Ortsname leitet sich von dem angrenzenden Halleacker ab.

Die heutige Siedlungsstruktur Hallackers geht überwiegend auf die 1920er Jahre zurück. In dieser Zeit wurden entlang eines unbefestigten Sandweges mehrere Landsitze errichtet. Nach örtlicher Überlieferung handelte es sich dabei vor allem um Jagdhäuser wohlhabender Eigentümer aus dem Ruhrgebiet. Dadurch entstand die bis heute prägende Häuserreihe mit insgesamt sieben Gebäuden.

Geographie Hallacker liegt im Nordostteil des Rothaargebirges im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge zwischen Winterberg im Südwesten und Medebach bzw. Küstelberg im Südosten. Hallacker grenzt an das Naturschutzgebiet Großer Steinberg. Die Quellen des Gelängebachs und des Harbeckes liegen nordöstlich Hallackers. Die Fläche des Weilers beträgt 16395,9 m².

Verkehr Hallacker liegt an der Landstraße 740, der Hauptverkehrsverbindung zwischen den Städten Medebach und Winterberg. Die einzige Straße im Weiler ist die Küstelberger Straße. Am Ortseingang befindet sich eine Bushaltestelle.

Besonderheiten Der angrenzende Schlossberg bildet eine Wetterscheide. So kann es in Hallacker neblig sein, während auf dem Schlossberg Sonnenschein oder andere Wetterlagen herrschen. Den Mittelpunkt des Weilers bildet der kleine Gasthof namens Haus Waldfrieden.

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Medebach) Kategorie:Ersterwähnung 1871 Kategorie:Ort im Hochsauerlandkreis