Die Cordillera Carabaya, auch Cordillera de Carabaya, ist ein Gebirgszug in der peruanischen Ostkordillere der Anden. Das Gebirge ist nur in geringerem Maße vergletschert. Die Gletscherfläche betrug gegen Ende des 20. Jahrhunderts etwa 100 km².
Lage Die Cordillera Carabaya verläuft quer über den südlichen Teil der Provinz Carabaya in Südost-Peru. Der äußerste Osten befindet sich in der Provinz Sandia. Der etwa 100 km lange Gebirgszug verläuft in NW-SO-Richtung und wird im Westen vom Flusstal des Río San Gabán sowie im Osten vom Flusstal des Río Sandia begrenzt. Das Gebirge umrahmt den Altiplano im Norden. An der östlichen Südwestflanke des Gebirges befinden sich einzelne Gletscherrandseen, darunter die Laguna Aricoma. Der Río Ramis (auch Río Crucero oder Río Azángaro) fließt entlang der Südwestflanke nach Westen und entwässert diese zum Titicacasee. Die Nordostflanke wird über den Río Inambari und dessen Zuflüsse entwässert. Im Nordwesten findet der Gebirgszug seine Fortsetzung in der Cordillera Vilcanota, im Südosten in der Cordillera Apolobamba.
Berge und Gipfel Im Folgenden eine Liste von Bergen und Gipfeln in der Cordillera Carabaya:
Name (hispanisiert) Name (Quechua) Höhein m Distrikte Allincapac Allin Qhapaq 5807 Macusani, Ollachea Huaynaccapac Wayna Qhapaq 5721 Ayapata, Ollachea Chichicapac Ch'ichi Qhapaq 5614 Ayapata, Macusani Aullinjapac 5600 Ayapata, Macusani Quenamari Qinamari 5294 Ajoyani, Antauta Balansani Balansani 5354 Coasa, Ituata Vela Cunca Wila Kunka 5350 Macusani, Ollachea Aricoma Ariquma 5350 Crucero, Limbani Jalahuana 5325 Crucero, Limbani, Patambuco Ancayoc Cucho 5000 Limbani
Weblinks Cordillera Oriental (Peru) bei USGS
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