Lettenhof (oberfränkisch: LeddnhufE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „leddnhūf“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neuenmarkt im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Lettenhof liegt in der Gemarkung Neuenmarkt.

Geographie Bei der Einöde mündet der Steckbach als linker Zufluss in die Schorgast. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Raasen (0,3 km südwestlich) bzw. an der Erlenmühle vorbei nach Ludwigschorgast zur Bundesstraße 303 (0,7 km nordöstlich).

Geschichte Der Ort wurde 1740 als „Rothenhaus“ erstmals schriftlich erwähnt. Das Adjektiv rot bezieht sich wahrscheinlich auf den rötlich gefärbten Letten, möglicherweise aber auch auf die Hausfarbe. 1838 wurde der Ort noch so genannt,E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 143. die heutige Form wurde 1812 erstmals verwendet.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 96.

Lettenhof gehörte zur Realgemeinde See. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Lettenhof aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Das Rittergut Danndorf war Grundherr des Gutes.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 634.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Lettenhof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hegnabrunn und der 1812 gebildeten Ruralgemeinde Neuenmarkt zugewiesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 767f.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 8 9 5 7 8 11 12 6 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 1 1 1 1 1Quelle

Religion Lettenhof ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Oswald (Untersteinach) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Geographie (Neuenmarkt) Kategorie:Ersterwähnung 1740