Hermann Lüddecke (* 25. Januar 1938 in Falkensee; † 17. Juni 2024 in Berlin) war ein deutscher Architekt und Maler der Richtung Gegenständliche Kunst.

Leben und Werk Hermann Lüddecke studierte von 1957 bis 1959 Gebrauchsgrafik an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, heute Universität der Künste Berlin. Von 1960 bis 1969 folgte ein Studium der Architektur an der Technischen Universität Berlin. Von 1971 bis 1976 war er Wissenschaftlicher Assistent und Lehrbeauftragter für Entwerfen an der Technischen Universität Berlin. Ab 1976 arbeitete Lüddecke als freischaffender Maler und Architekt und lebte von 1979 bis zu seinem Tod in Falkensee. Er war Mitglied im Künstlersonderbund. Seine Kunst zeichnet sich durch Frauenakte in verschiedenen Kontexten aus, ist gegenständlich und technisch hervorragend. Der größte Teil seines Gesamtwerkes befindet sich in deutschen Privatsammlungen. Der Nachlass wird vom Märkischen Künstlerhof Brieselang und der Familie verwaltet.

Gruppenausstellungen seit 1979 regelmäßige Beteiligung an der Freien Berliner Kunstausstellung 1983: „Innenbilder“, Brunswiker Pavillon, Kiel 1984: „Art & Andrology“, Galerie Wewerka, Berlin 1985: „Die Stadt, Deutsche Karikaturen“, Wanderausstellung des Goetheinstituts 1988: „Kunst und Telefon“, Kongreßhalle, Berlin 1990: „Zweitakt“, Ausstellungshalle am Fernsehturm, Berlin 1996: Martin Gropiusbau, Berlin (Künstlersonderbund) 2001: Kommunale Galerie Wilmersdorf, Berlin (Künstlersonderbund) 2002: Kommunale Galerie Wilmersdorf, Berlin (Künstlersonderbund) 2003: „Terra erotica“, Märkischer Künstlerhof, Brieselang 2003: „Erotischer Herbstsalon“, Galerie am Neuen Palais, Potsdam 2003: Kommunale Galerie Wilmersdorf, Berlin (Künstlersonderbund) 2018: Kunstsommer „ÜPPIG, ÜPPIG III“, Galerie Teterow, Teterow

Einzelausstellungen 1986/1988: Galerie Aue, Berlin 1992: Galerie „Sept fois Sept“, Paris 1993: Restaurant „La Coupole“, Paris 1996: Galerie Aue, Berlin 1999: „Salon d’Automne“, Paris 2002: Galerie Aue, Berlin 2002: Heimatmuseum Falkensee 2003: Artesse Galerie, Berlin 2003: Galerie im Restaurant „Bocca di Bacco“ 2004: Kunstkontor Friederike Sehmsdorf, Falkensee 2004: Galerie Romstedt, Potsdam

Veröffentlichungen 1961/1971: Illustrationen und Cartoons in den Zeitschriften Bauwelt, Colloquium, Exitus 1971: Porno-Comics (mit Winfried Passilewicz), Verlag Klaus Bär, Berlin 1971: Cartoons ohne Hand und Fuß, Lukianus-Verlag, Bern

Weblinks Private Internetseite von Hermann Lüddecke https://www.maerkischer-kuenstlerhof.de/ Verwaltung des Künstlernachlasses Hermann Lüddecke, auf kuenstlersonderbund.de Hermann Lüddecke, auf kunst-kontor-sehmsdorf.de

Einzelnachweise

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