|} Die Feldbahn Gradsko–Prilep war während des Ersten Weltkriegs eine 45 km langeAlfred B. Gottwaldt: Heeresfeldbahnen. schmalspurige Feldbahn im heutigen Nordmazedonien.
Geschichte Die militärische Feldbahn wurde 1916–1917 von deutschen Straßenbaukompanien und deutschen Eisenbahntruppen mit Hilfe russischer Gefangener gebautLandeskirchenamt Stuttgart, Pfarramt Schornbach: Kuhnle, David. In: Württembergische Kirchengeschichte Online, 2018. und im Februar 1917 auf der gesamten Länge in Betrieb genommen. Sie wurde mit Brigadeloks betrieben.Josef Pospichal: Brigadelokomotiven der Deutschen Heersesfeldbahn nach dem I. Weltkrieg in Jugoslawien.
Der Nachschub wurde mit der Normalspurbahn bis Gratzgo transportiert und von dort mit der schmalspurigen Feldbahn nach über Drenovo (Drenoro), Radcbycl (Radebyel), Trojaci, Pletvar (Plettwarr) nach Prilep (Perleppe) gebracht. Von dort aus wurde er mit Tragtier-Kolonnen über die schlecht erschlossen Passhöhen des Gebirges zur Front weitertransportiert.
Die 8. Armee, 6. Reserve-Division, Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 19, II. Bataillon, 8. Kompanie betrieb in der Nähe des Trojaci-Lagers ein Toplika genanntes Reserve- und Etappen-Bataillon für die sächsischen Truppen an der Front. Sie übernahm die Bewachung der dortigen Seilbahn, die damals das modernste Beförderungsmittel in der militärischen Logistik war.Über den Pletvarpass. In: Bilder vom mazedonischen Kriegsschauplatz – Im Auftrage eines Generalkommandos herausgegeben von der Münchener Graphischen Gesellschaft gesammelt und zusammengestellt von Ludwig von Buerkel, Leutnant d. L. Text und Titelblatt-Zeichnung von Hans Schmidt-Annaberg, Leutnant d. L.
Einzelnachweise
Kategorie:Feldbahn in Nordmazedonien Kategorie:Salonikifront