Emma Sinclair-Webb ist die britische Türkei-Direktorin der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Sie tritt regelmäßig in internationalen Medien mit Kommentaren und Berichten zur Menschenrechtssituation in der Türkei in Erscheinung, insbesondere seit dort Recep Tayyip Erdoğan an der Spitze des Staates steht.
Werdegang Sinclair-Webb hat einen Abschluss der Universität Cambridge und promovierte in der Abteilung für Politik und Soziologie am Birkbeck College mit einer Arbeit zu religiösen und urbanen Konflikten.
An der Middlesex University in Großbritannien lehrte sie im Bereich Kultur- und Geisteswissenschaften und arbeitete außerdem als Redakteurin im Verlagswesen in den Themenbereichen Geschichte, Kultur und Politik des Mittleren Ostens.
Bei Amnesty International war sie von 2003 bis 2007 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Themenschwerpunkt Türkei, bevor sie 2007 als Senior Turkey Researcher zu Human Rights Watch in die Europa- und Zentralasien-Abteilung wechselte. Hier arbeitete sie unter anderem zu Polizeigewalt, staatlich initiierten Tötungen und „Verschwindenlassen“ sowie dem Missbrauch von Terroristengesetzen. Später wurde sie Türkei-Direktorin der Menschenrechtsorganisation.
2016 lebte Sinclair-Webb in Istanbul.
Publikationen (Auswahl)
Monografien
Berichte und Aufsätze
Einzelnachweise
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