Oberlohe (oberfränkisch: Ohwe-lohE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „ōwelō“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Harsdorf im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Oberlohe liegt in der Gemarkung Harsdorf.

Geographie Die Einöde liegt an einem bewaldeten Hang, der südlich ins breite Talbecken der Trebgast abfällt. Nördlich von Oberlohe steht ein Baum, der als Naturdenkmal ausgezeichnet ist. Ein Anliegerweg führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße bei Zettmeisel (0,9 km östlich).

Geschichte Oberlohe gehörte zur Realgemeinde Harsdorf und lag im Fraischbezirk des bayreuthischen Stadtvogteiamtes Kulmbach. 1791 wurde der Ort erstmals schriftlich erwähnt. Der Flurname Lohe bezeichnet ein Waldgebiet. 1811 wurde das Anwesen als Tropfhaus näher qualifiziert.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 90.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 599.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Oberlohe dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Harsdorf und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 753.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 10 4 5 7 4 5 5 3 5 3HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Oberlohe ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Martin (Harsdorf) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Geographie (Harsdorf) Kategorie:Ersterwähnung 1791