Inge Hinterwaldner (* 1976)Autorenverzeichnis. In: Birgit Mersmann, Martin Schulz (Hrsg.): Kulturen des Bildes. Fink, Paderborn 2006, ISBN 3-7705-4320-3, S. 459. ist eine österreichisch-italienische Professorin für Kunstgeschichte.
Leben Hinterwaldner wuchs in Südtirol auf. Von 1995 bis 2000 studierte sie Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte an der Universität Innsbruck.CV Inge Hinterwaldner Anschließend absolvierte sie 2001/2002 ein Volontariat am Institut für Netzentwicklung des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medien und besuchte die Graduiertenkollegs „Bild. Körper. Medium. Eine anthropologische Perspektive“ an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (2001–2006) sowie „Bild und Wissen“ an der Universität Basel (2005–2008).Autorenverzeichnis. In: Roman Mikuláš (Hrsg.): Die Kunst der Systemik. LIT, Wien 2013, ISBN 978-3-643-50492-0, S. 222 (books.google.de). 2009 promovierte sie an der Universität Basel in Kunstgeschichte zu interaktiven Computersimulationen mit der Schrift Das systemische Bild: Ikonizität im Rahmen computerbasierter Echtzeitsimulationen,Dissertation: Das systemische Bild. Ikonizität im Rahmen computerbasierter Echtzeitsimulationen. (kit.edu). für welche sie den Fakultätspreis erhielt.Der Jakinger, Ausgabe 22, Jänner 2011. 2009 bis 2013 leitete sie gemeinsam mit der Soziologin Martina Merz und dem Informatiker Thomas Vetter die interdisziplinäre Forschungsgruppe „Bild und Modell“ im Nationalen Forschungsschwerpunkt „Bildkritik. Macht und Bedeutung der Bilder“. Gleichzeitig unterrichtete sie an den Universitäten Bern, Luzern und der HGK Basel. In Lüneburg lehrte sie 2013 als Vertretungsprofessorin am Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft der Leuphana Universität Lüneburg und war 2014 Gastprofessorin der DFG-Kolleg-Forschergruppe „Medienkulturen der Computersimulation“ (MECS). Weitere Gastprofessuren waren 2014–2105 an der Duke University in Durham und 2015–2016 am MIT in Cambridge. Ab Oktober 2016 war sie Professorin für Kunst- und Bildgeschichte der Moderne und Gegenwart an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ab Oktober 2018 lehrte sie Geschichte der Kunst und Gestaltung am Karlsruher Institut für Technologie.Neu an der Fakultät: Prof. Dr. Inge Hinterwaldner Seit Februar 2026 hat sie eine Professur an der Fakultät für Design und Kunst an der Freien Universität Bozen inne.FUB Bozen: Prof. Dr. Inge Hinterwaldner
Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Bildtheorie, Modelltheorie, Theorie der Interaktivität und Temporalität in den Künsten, maschinen- und computerbasierte Kunst und Architektur, sowie die Verflechtungen von Künsten und Wissenschaften seit dem 19. Jahrhundert.
Werke (Auswahl) Monographien
Herausgeberin mit Oliver Grau: Retracing political dimensions: Strategies in contemporary new media art. De Gruyter, Berlin 2020. mit Sabine Ammon: Bildlichkeit im Zeitalter der Modellierung. Operative Artefakte in Entwurfsprozessen der Architektur und des Ingenieurwesens. Wilhelm Fink Verlag, München 2017. mit Michael Hagner, Vera Wolff: Einwegbilder. Wilhelm Fink Verlag, München 2016. mit Tanja Klemm, Roland Meyer, Carsten Juwig: Topologien der Bilder. Wilhelm Fink Verlag, München 2008.
Auszeichnungen 2020: Fakultätslehrpreis für Exzellente Lehre, von der KIT-Fakultät für ArchitekturKIT: Fakultätslehrpreis 2020 2014: The Schachterle Essay Prize für den Aufsatz Parallel lines as tools for making turbulence visible (2013). Jährlicher Preis, vergeben durch die Society for Literature, Science and the Arts, für den besten Aufsatz zu Literatur und Wissenschaft in englischer SpracheSociety for Literature, Science & The Arts: Schachterle Prize (best essay by a member who is an untenured scholar) 2013: Preis „Geisteswissenschaften International“, eine besondere Anerkennung innerhalb der Auszeichnung Geisteswissenschaften International zur Förderung exzellenter geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationen, für die englische Übersetzung der Dissertation (verliehen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Fritz Thyssen Stiftung, VG Wort und vom deutschen Auswärtigen Amt)Geisteswissenschaften International: Inge Hinterwaldner ausgezeichnet 2010: Preis für Geisteswissenschaften, verliehen von der Philosophisch-Historischen Fakultät, Universität Basel als Auszeichnung für die beste Dissertation des akademischen Jahres 2009/2010 (gestiftet von der Genossenschaft Migros Basel)Jahresbericht der Universität Basel. 2010.
Stipendien (Auswahl) 2014–2016: Advanced Postdoc-Mobility Stipendium des SNF für je ein Jahr Forschungsaufenthalt an der Duke University, Durham (USA); am Massachusetts Institute of Technology, Cambridge (USA) 2014: Research Fellowship der Kolleg-Forschergruppe „Medienkulturen der Computersimulation“ (MECS), Leuphana Universität Lüneburg 2011: Fellowship des Stone Summer Theory Institute „Farewell to Visual Studies“, Chicago 2006–2008: Promotionsstipendium: Graduiertenkolleg „Bild und Wissen“, Schweizerischer Nationalfonds 2003–2006: Promotionsstipendium: Graduiertenkolleg „Bild. Körper. Medium. Eine anthropologische Perspektive“, DFG 1999: Stipendium für die Erstellung der Diplomarbeit: Emanuel und Sophie Fohn-Stipendienstiftung Wien für höchstbegabte Studierende und Studienabsolventen, Wien
Weblinks
Inge Hinterwaldner auf researchgate.net Inge Hinterwaldner. Professorin und Institutssprecherin. Institut Kunst- und Baugeschichte.
Einzelnachweise
Kategorie:Kunsthistoriker Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie) Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin) Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Bozen) Kategorie:Italiener Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Frau