Walter Kimmel (* 21. April 1954 in Regensburg) ist ein deutscher Jurist.
Leben Kimmel studierte an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg Rechtswissenschaft und wurde 1975 Mitglied der Akademisch-Musikalischen Verbindung Fridericiana Erlangen.Horst Gwinner: Die Akademisch-Musikalische Verbindung Fridericana im Sondershäuser Verband, vormals Studentengesangverein Erlangen. Erlangen 2016, im Selbstverlag 1982 promovierte er mit dem Thema Das Bankgeheimnis im StrafprozessGND-Normdateneintrag, ebenfalls an der FAU.
Kimmel war seit 1981 als Richter am Landgericht Regensburg und später bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth tätig. Im Jahr 1988 wurde er Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth und wechselte 1993 als Gruppenleiter wieder an die Staatsanwaltschaft. 2008 wurde er zum Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg ernannt. Am 1. Februar 2020 trat Kimmel als Nachfolger von Lothar Schmitt in das Amt des Generalstaatsanwaltes der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg bei dem Oberlandesgericht Nürnberg ein.Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Justiz vom 16. Dez. 2019 Zum 1. August 2022 wurde er pensioniert.
Bekannt wurde Kimmel insbesondere im Zusammenhang mit der NSU-Mordserie Protokoll, Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages und durch Ermittlungen im Bereich Sekten/Scientology.Anschreiben Wilfried Meißner
Einzelnachweise
Kategorie:Generalstaatsanwalt (Deutschland) Kategorie:Richter (Landgericht Regensburg) Kategorie:Richter (Landgericht Nürnberg-Fürth) Kategorie:Korporierter im SV Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1954 Kategorie:Mann