Forstlasmühle (oberfränkisch: Foaschdes-mielE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 199. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „foʳschdesmīl“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ködnitz im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Forstlasmühle liegt in der Gemarkung Kauerndorf.
Geographie Die Einöde liegt am rechten Ufer der Schorgast, kurz bevor diese als rechter Zufluss in den Weißen Main mündet. Ein Anliegerweg führt nach Kauerndorf zur Staatsstraße 2182 (0,6 km nordöstlich).
Geschichte Der Ort wurde 1396 als „Forstleinsmuele“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet Mühle beim kleinen Forst.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 40.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Forstlasmühle aus 2 Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Dieses hatte auch die Dorf- und Gemeindeherrschaft. Grundherren waren das Kastenamt Kulmbach (1 Mühle mit einem Mahlgang) und der Markgräfliche Lehenhof Bayreuth (1 Söldengütlein).R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 594.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Forstlasmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Kauerndorf und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 758. Am 1. April 1971 wurde Forstlasmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Ködnitz eingegliedert.
Baudenkmäler Haus Nr. 1: Ehemalige Mühle
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 24 23 14 17 25 47 20 19 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 4 2 6 3 3 2Quelle
Religion Forstlasmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Oswald (Untersteinach) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Ködnitz) Kategorie:Ersterwähnung 1396 Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach