mini|alternativtext=Außenaufnahme der St. Pankratius Kirche|St. Pankratius Kirche mini|alternativtext=Außenaufnahme der St. Pankratius Kirche|St. Pankratius Kirche mini|alternativtext=Altar der St. Pankratius Kirche|Kanzelaltar mini|alternativtext=Innenraum und Altarraum der St. Pankratius Kirche|Innenraum mit Blick nach Osten mini|Ansicht von Süden

Die evangelisch-lutherische Kirche St. Pankratius (auch St. Pankratii) steht in Barterode, einem Ortsteil des Fleckens Adelebsen im Landkreis Göttingen von Niedersachsen. Die Kirche steht unter Denkmalschutz. Die Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Göttingen im Sprengel Hildesheim-Göttingen der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Architektur Ein Vorgängerbau der Kirche wurde 1483 nach den Zerstörungen während der Soester Fehde wieder aufgebaut. Sie wurde 1730/34 abgebrochen und unter Beibehaltung des mittelalterlichen Turms im Westen als rechteckige verputzte Saalkirche mit einem dreiseitigen Abschluss des Chors neu errichtet. Sie ist mit einem Satteldach bedeckt, das über dem Chor abgewalmt ist. Der mit Ecksteinen versehene Kirchturm aus Bruchsteinen hat 5 Geschosse und ist mit einer glockenförmigen, schiefergedeckten Haube bedeckt, auf der eine Turmkugel sitzt.

Ausstattung Der um 1730 durch die Patronatsherren gestiftete Kanzelaltar steht auf einer Mensa aus vorreformatorischer Zeit. Das achteckige steinerne Taufbecken ist 1740 entstanden.Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 5,2: Landkreis Göttingen, Teil 1: Altkreis Münden mit den Gemeinden Adelebsen, Bovenden und Rosdorf. Bearbeitet von Peter Ferdiand Lufen. Braunschweig 1993, S. 84. (Digitalisat auf digi.ub.uni-heidelberg.de, abgerufen am 4. Juni 2026)

Der Innenraum wurde 1975–1977 durch die Abtrennung der westlichen Hälfte als Gemeinderaum verändert.

Orgel Die Orgel wurde 1825 durch die Firma Euler und Kuhlmann (Gottsbüren) neu gebaut. Die Prospektpfeifen wurden 1917 ausgebaut und 1923 durch die Orgelbauanstalt Kiessling & Sohn (Bleicherode) durch einen Zinkprospekt ersetzt. 1931 Reinigung und Einbau eines elektrischen Gebläses durch Paul Ott (Göttingen). 1977/1980 verfolgte eine Restaurierung durch Martin Haspelmath (Ealsrode). Die Orgel mit 15 Registern, verteilt auf ein Manual und ein Pedal, auf dem Manual gibt es die Register: Bordun 16', Salicional 8', Principal 8', Hohlflöte 8', Gedact 8', Trompete 8', Octave 4', Gedactflöte 4', Quinte 3', Octave 2' und Mixtur 3f. Im Pedal gibt es die Register: Subbass 16', Posaune 16', Violon 8', Octave 8'. Und es gibt eine Koppel zwischen Pedal und Manual.

Glocken In der Glockenstube hängen vier Kirchenglocken. Mit den Schlagtönen fis' a' h' und d"; die älteste d" wurde 1736, die drei anderen fis'/a'/h' wurden 1977 von der Glocken- und Kunstgießerei Rincker gegossen.

Literatur Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bremen, Niedersachsen. Bearbeitet von Gerd Weiß. Deutscher Kunstverlag, München 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 195. (Abschrift auf de.dehio.org, abgerufen am 4. Juni 2026) Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 5,2: Landkreis Göttingen, Teil 1: Altkreis Münden mit den Gemeinden Adelebsen, Bovenden und Rosdorf. Bearbeitet von Peter Ferdiand Lufen. Braunschweig 1993, S. 84. (Digitalisat auf digi.ub.uni-heidelberg.de, abgerufen am 4. Juni 2026)

Weblinks

Kirchengemeinde Barterode Barterode, im Kirchengemeindelexikon St. Pankratii, im Denkmalatlas Niedersachsen

Einzelnachweise

Barterode Barterode Barterode Barterode Barterode Kategorie:Bauwerk in Adelebsen Kategorie:Erbaut in den 1730er Jahren