Der Albert-Schweitzer-Buchpreis war ein deutscher Literaturpreis, den der Verleger Helmut Kindler gestiftet hatte.
Geschichte Den Buchpreis – benannt nach Albert Schweitzer – hatte Helmut Kindler als damaliger Eigentümer des Kindler Verlages in der ersten Hälfte der 1950er Jahre gestiftet. Die Preisverleihung fand jeweils am 14. Januar, dem Geburtstag von Albert Schweitzer, statt. Der für das Jahr 1963 nominierte Preisträger Kurt Grossmann lehnte die Annahme des Preises ab.
Preisträger 1956: Walter Braun für Die langen Reisen 1957: Roger Ikor für Die Söhne Abrahams 1961: Philip Noel-Baker für Die Konkurrenz der WaffenQuakers in the world. 1963: Nominiert Kurt Grossmann für Ossietzky: Ein deutscher Patriot 1966: Wolfgang Weyrauch für Das erste Haus hieß Frieden 1973: Heinrich Satter für Modell Nächstenliebe
Siehe auch Internationaler Albert-Schweitzer-Preis
Literatur Helmut Kindler: Zum Abschied ein Fest. Die Autobiographie eines deutschen Verlegers. Kindler, München 1991, ISBN 3-463-40131-2.
Einzelnachweise
Preis Kategorie:Erstverleihung 1956 Kategorie:Literaturpreis (Deutschland) Kategorie:Ehemalige Auszeichnung