Ingeborg Hischer (* 18. September 1942 in Halle an der Saale) ist eine deutsche Konzertsängerin (Mezzosopran) und Gesanglehrerin.
Leben Nach dem Gesangsstudium zunächst bei Waltraud Prange in Braunschweig und danach bei Tonio Larisch in Hannover arbeitete Ingeborg Hischer seit Anfang der 1980er Jahre aktiv auf internationalen Meisterkursen mit renommierten Interpreten zusammen: Ionel Pantea (Cours Internationaux de Perfectionnement Musical in Luxemburg, 1981), Gérard Souzay (Cours Internationaux de Perfectionnement Musical in Luxemburg, 1981; ferner danach in Paris), Elisabeth Schwarzkopf (Internationale Musikakademie für Solisten in Wolfenbüttel, 1981), Ernst Haefliger (Zürich, 1982), Erika Köth (Vaduz, 1982), und Josef Metternich (Händel-Festspiele Karlsruhe, 1989).Fachzeitschrift Ars Organi, 2011
Zu Beginn ihrer Konzerttätigkeit übernahm sie deutschlandweit die Sopranpartien in den großen Oratorien und Messen des Barock, der Klassik, der Romantik und der Moderne, und sie wurde für viele Liederabende engagiert. Mit ihrer ersten im Jahr 1982 eingespielten Langspielplatte wurde sie mit der „Missa «in simplicitate»“ von Jean Langlais durch den Mezzocharakter ihrer Stimme bekannt,Fachzeitschrift Musica Sacra 1983 woraufhin sie mit Mezzosopran- und Altpartien bei Konzerten, konzertanten Opernaufführungen, Liederabenden und Oratorien international auftrat. Darüber hinaus ist sie eine gefragte Gesanglehrerin.
In der Öffentlichkeit bekannt wurde Ingeborg Hischer durch ihre große Anzahl von CD-Aufnahmen, deren Merkmale vor allem einige noch nie zuvor aufgenommene Werke oder Interpretationen sind.Fachzeitschrift Ars Organi, 2000 Internationalen Bekanntheitsgrad brachten ihr hauptsächlich die beiden Anthologien „Ave Maria im Spiegel der Zeiten“.Fachzeitschrift Fono Forum, 2000Fachzeitschrift The American Organist, 2004
Diskographie (Auswahl) 1982: Ingeborg Hischer singt geistliche Werke von Campra, de Majo und Langlais; mit Helmut Kruse, Orgel. LP bei MD+G. DNB 1997: Ingeborg Hischer singt Lieder von Schubert, Brahms, Wagner, Strauss; mit Christian Hammer, Klavier. CD bei SICUS Klassik. DNB 1998: Ave Maria im Spiegel der Zeiten, Vol. 1; mit Hans-Dieter Karras, Orgel. CD bei SICUS Klassik. DNB 1999: Ave Maria im Spiegel der Zeiten, Vol. 2; mit Hans-Dieter Karras, Orgel. CD bei SICUS Klassik. DNB 2006: Missa – Messen des 20. Jahrhunderts; mit Joachim Dorfmüller, Orgel. CD bei SICUS Klassik. DNB 2006: NISI DOMINUS – Arien und Kantaten des Barock. CD bei SICUS Klassik. DNB 2009: Ingeborg Hischer singt im Braunschweiger Dom; mit Helmut Kruse, Orgel. CD bei SICUS Klassik. DNB 2010: Pergolesi: Stabat Mater. CD bei SICUS Klassik. DNB 2014: Schubert: Winterreise; mit Burkhard Bauche, Klavier. CD bei SICUS Klassik. DNB 2016: Brahms: Frühlingsabenddämmerung; mit Burkhard Bauche, Klavier. CD bei SICUS Klassik. DNB 2019: Lieder der Romantik; mit Christian Hammer, Klavier. CD bei SICUS Klassik. DNB 2019: Brahms: Lieder; mit Burkhard Bauche, Klavier. CD bei SICUS Klassik. DNB 2023: Ingeborg Hischer: Tondokumente 1975–2016. Doppel-CD bei SICUS Klassik.
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Einzelnachweise
Kategorie:Mezzosopran Kategorie:Musiker (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Frau