Cebulki () ist ein kleines Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Es gehört zur Gmina Kozłowo (Landgemeinde Groß Koslau, 1938 bis 1945 Großkosel) im Powiat Nidzicki (Kreis Neidenburg).
Geographische Lage Cebulki liegt im Südwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, acht Kilometer südwestlich der Kreisstadt Nidzica ().
Geschichte Pilgramsaue hieß bis zum 12. Mai 1874 Abbau Cybulski und bestand im Kern aus einem großen Hof.Dietrich Lange, Pilgramsaue, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen, 2005 Bis 1945 war der kleine Ort ein Wohnplatz innerhalb der Landgemeinde Pilgramsdorf (polnisch Pielgrzymowo) im ostpreußischen Kreis Neidenburg. 1905 zählte Pilgramsaue 18 Einwohner.
In Kriegsfolge wurde Pilgramsaue 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen an Polen überstellt. Der Ort erhielt die polnische Namensform „Cebulki“ und ist heute als Sitz eines SchulzenamtsGmina Kozłowo: Wykaz sołtysów w Gminie Kozłowo (polnisch) eine Ortschaft im Verbund der Gmina Kozłowo im Powiat Nidzicki, bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Kirche Bis 1945 war Pilgramsaue über die Muttergemeinde Pilgramsdorf in die evangelische Kirche SaberauWalther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 495 in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union, außerdem in die römisch-katholische Kirche Neidenburg im Bistum Ermland eingepfarrt. Heute gehört Cebulki zur katholischen Kirche in Pielgrzymowo, einer Filialkirche der Pfarrei Nidzica im Erzbistum Ermland, sowie zur evangelischen Heilig-Kreuz-Kirche Nidzica in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Verkehr Cebulki ist über eine Verbindungsstraße von Pielgrzymowo aus zu erreichen. Die nächste Bahnstation ist Kozłowo an der Bahnstrecke Działdowo–Olsztyn.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Kozłowo