Grauenthal (oberfränkisch: GroadolE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „grōadål“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Grauenthal liegt in der Gemarkung Brücklein.

Geographie Die Einöde liegt südlich der Bundesautobahn 70. Im Westen befinden sich Photovoltaikanlagen, im Norden liegt ein Gewerbegebiet. Ein Eiche östlich des Ortes ist als Naturdenkmal geschützt. Ein Anliegerweg führt nach Igelsreuth (0,7 km westlich) bzw. nach Unterbrücklein zur Bundesstraße 85 (0,6 km östlich).

Geschichte Der Ort wurde 1740 als „ufn grohen Thal“ erstmals schriftlich erwähnt. Das Bestimmungswort ist der Familienname Grah, wohl der Name des damaligen Besitzers der Einöde.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 48.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Grauenthal aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Die Verwaltung Altenplos war Grundherr des Söldengütleins.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 597.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Grauenthal dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Brücklein und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 749. Am 1. Januar 1976 wurde Grauenthal im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Neudrossenfeld eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 9 7 7 7 9 7 12 6 5 3HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.1 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Grauenthal ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach Neudrossenfeld gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Neudrossenfeld) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1740