Unterkeil (oberfränkisch: Di SeifeadnE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „di seiferdn“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Unterkeil liegt in der Gemarkung Pechgraben.

Geographie Bei der Einöde liegt eine der Quellen des Pechgrabens. Ein Anliegerweg führt nach Pechgraben (0,2 km nordwestlich).

Geschichte Der Ort wurde 1531 als „Keil“ erstmals urkundlich erwähnt. 1752 kam es erstmals zu einer Unterscheidung zwischen „obere“ und „untere Keil“. Benannt wurde der Ort nach der keilartigen Form des Flurgrundstücks.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 77.

Unterkeil gehörte zur Realgemeinde Untergräfenthal. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Unterkeil aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Das Kastenamt Kulmbach war Grundherr des Anwesens.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 646.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Unterkeil dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Neudrossenfeld und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in neu gebildeten Ruralgemeinde Pechgraben umgegliedert.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 770. Am 1. Januar 1975 wurde Unterkeil im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Neudrossenfeld eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 4 5 9 7 5 8 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1Quelle

Religion Unterkeil ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach Neudrossenfeld gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Neudrossenfeld) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1531