Rehleithen (oberfränkisch: RehlaidnE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „rēlaidn“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Trebgast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Rehleiten liegt in der Gemarkung Lindau.

Geographie Nördlich des Weilers grenzt der Rangen an, ein Bergrücken, der zum Obermainischen Hügelland zählt. Der bewaldete Hang ist der Trebgaster Forst. Die Kreisstraße KU 15 führt nach Leuchau zur Bundesstraße 85 (2,5 km nordwestlich) bzw. nach Lindau (0,7 km südöstlich).

Geschichte Der Flurname „Rehleiten“ wurde 1398 erstmals urkundlich erwähnt. 1784 baute Andreas Schoberth aus Lindau auf seinem Feld bei der Rehleiten ein Tropfhaus. Das Grundwort des Flurnamens ist Leite, das Bestimmungswort Reh.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 137.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Rehleithen dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Lindau und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 762f. Am 1. Januar 1972 wurde Rehleithen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Trebgast eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 4 3 13 2 10 10 13 11 11 12HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 wurden diese als „Wohngebäude“ bezeichnet. 1 1 2 2 2 2 3Quelle

Religion Rehleithen ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes (Trebgast) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach Kategorie:Geographie (Trebgast) Kategorie:Ersterwähnung 1784