mini|270px|Wohnstallhaus
Heidelmühle (oberfränkisch: HadlmülE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „hādlmül“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Heidelmühle liegt in der Gemarkung Lindau.
Geographie Die Einöde liegt an der Trebgast. Die Kreisstraße KU 29 führt zur Staatsstraße 2183 (0,6 km östlich) bzw. nach Fohlenhof (0,4 km südwestlich).
Geschichte Der Ort wurde 1398 als „Heydenmule“ erstmals urkundlich erwähnt. 1740 wurde sie erstmals „Heydelmühl“ genannt. Das Bestimmungswort ist Heide.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 55f.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Heidelmühle aus 2 Anwesen (1 Gut, 1 Tropfhäuslein). Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Das Kastenamt Kulmbach war Grundherr der beiden Anwesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 600.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Heidelmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Lindau und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 762f. Am 1. Januar 1972 wurde Heidelmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Neudrossenfeld eingegliedert.
Baudenkmäler Heidelmühle 48: Wohnstallhaus
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 14 15 18 8 9 12 15 14 12 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 2 2 2 2 2 2Quelle
Religion Heidelmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach Neudrossenfeld gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Neudrossenfeld) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1398