Die Random-Route-MethodeSusanne Rippl, Christian Seipel: Methoden kulturvergleichender Sozialforschung. 2. Auflage. Springer, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-531-19968-9, Seite 93 ()., auch Random-Route-Verfahren, ist eine Art der Stichprobenziehung, die zur Auswahl von Haushalten ohne vorherige Namens- und Adresslisten dient.
Methode Die Random-Route-Methode wird im ADM-Stichprobensystem verwendet. Hierbei wird in der zweiten Stufe ein Interviewer zu einer zufällig ausgewählten Startadresse geschickt, von der er nach der Begehungsanweisung, also vorgegebenen Regeln (bezüglich Laufrichtung, Straßenseite, Verhalten bei Sackgassen oder Kreisverkehren usw.)Repräsentativität von Stichproben in der Praxis Wirtschaftspsychologische Gesellschaft eine somit zufällige Stichprobe generiert.Rainer Diaz-Bone, Christoph Weischer: Methoden-Lexikon für die Sozialwissenschaften. Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-531-16629-2, Seite 337 ().
Literatur Jürgen Heinz Peter Hoffmeyer-Zlotnik: Random-Route-Stichproben nach ADM. In: Siegfried Gabler, Jürgen Heinz Peter Hoffmeyer-Zlotnik (Hrsg.): Stichproben in der Umfragepraxis. ZUMA-Publikationen. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1997, DOI:10.1007/978-3-322-86533-5_4, Seite 33–42.
Einzelnachweise
Kategorie:Stichprobentheorie