Als Rechte Ökologie werden politisch rechte Aktivitäten im Natur- und Umweltschutz und deren Betreiber bezeichnet. Diese werden im Bereich des Faschismus und des Rechtsextremismus verortet. Auch existieren Schnittmengen mit Esoterikern und Anhängern der Astrologie.

Geschichte In den 1970er- bis 1980er-Jahren bekam mit den Anti-Kernkraft-Protesten und der Gründung der Grünen die Umweltbewegung eine eher linke Ausrichtung.

In den 2010er-Jahren wurden primär Siedlungsprojekte Rechter im ländlichen Raum Ostdeutschlands bekannt, wozu kinderreiche Familien in Gegenden mit viel Leerstand ziehen und dort Siedlungsprojekte starten. Es werden kleine Handwerksbetriebe und Bio-Manufakturen gegründet. Es engagieren sich viele Rechtsextreme gegen Gentechnik und Atomenergie und nehmen an Anti-TTIP-Protesten teil.

Literatur Andrea Röpke, Andreas Speit: Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos. Ch. Links Verlag, 2019. Rechte Ökologie. Umweltschutz zwischen Emanzipation und Faschismus. ISBN 978-3885205760. Anton Maegerle, Ökologie aus rechter Sicht, in: Der Rechte Rand, 12/1993, 18 f. Jutta Ditfurth: Entspannt in die Barbarei. Esoterik, (Öko-) Faschismus und Biozentrismus. 1996. Jutta Ditfurth, Feuer in die Herzen. Gegen die Entwertung des Menschen, 1997. Volkmar Woelk, Natur und Mythos, 1992. Janet Biehl, Peter Staudenmaier: Ecofascism. Lessons from the German Experience. 1995. Eduard Gugenberger, Roman Schweidlenka: Mutter Erde, Magie und Politik. Zwischen Faschismus und neuer Gesellschaft. 1986.

Siehe auch

Neue Rechte Rechtsextremismus und Esoterik Naturschutz im Nationalsozialismus

Weblinks

bpb.de

Einzelnachweise

Kategorie:Umwelt- und Naturschutz