Hirschgründlein (oberfränkisch: HiaschgrindlaE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „hiʳschgrindla“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Hirschgründlein liegt in der Gemarkung Muckenreuth.

Geographie Die Einöde liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hörethshof an einer kleinen Erhebung (), die westlich ins Tal des Rottelbachs, einem linken des Roten Mains, abfällt. Ein Anliegerweg führt unmittelbar östlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die nach Muckenreuth zur Staatsstraße 2189 (0,8 km nördlich) bzw. nach Sorg verläuft (0,6 km südlich).

Geschichte Der Ort wurde 1682 als „Hirschgründlein“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem Ortsnamen liegt eine Flurbezeichnung zugrunde, die auf ein von Hirschen aufgesuchtes Gebiet verweist.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 60f.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Hirschgründlein dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Altenplos und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort an die neu gebildete Ruralgemeinde Muckenreuth überwiesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 766f. Am 1. Juli 1972 wurde Hirschgründlein im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Neudrossenfeld eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 7 10 6 8 10 7 7 5 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Hirschgründlein ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach Neudrossenfeld gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Neudrossenfeld) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1682