Affalterhof (oberfränkisch: Affalda-hufE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 199. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „affáldahūf“.) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Kulmbach im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Affalterhof liegt in der Gemarkung Katschenreuth.
Geografie Die Einöde liegt am linken Ufer des Roten Mains. Ein Anliegerweg führt nach Hitzmain (0,7 km westlich) und ein Wirtschaftsweg nach Windischenhaig (0,7 km südlich).
Geschichte Der Ort wurde 1398 als „Affaltern“ erstmals urkundlich erwähnt. 1762 wurde der Ort erstmals „Affalterhof“ genannt. Dem Ortsnamen liegt das althochdeutsche Wort affalterun (Apfelbaum) zugrunde.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 1f.
Affalterhof gehörte zur Realgemeinde Katschenreuth. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Affalterhof aus zwei Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Das Rittergut Wernstein war Grundherr der beiden Güter.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 580.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Ersten Gemeindeedikt wurde Affalterhof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Melkendorf zugewiesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 786. 1812 erfolgte die Überweisung an den Steuerdistrikt Katschenreuth und die neu gebildete gleichnamige Ruralgemeinde.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 757f. Am 1. Juli 1976 wurde Affalterhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Kulmbach eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 15 20 23 13 10 16 17 15 9 11HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 wurden diese als „Wohngebäude“ bezeichnet. 2 2 3 3 2 2 2Quelle
Religion Affalterhof ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Hutschdorf) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Geographie (Kulmbach) Kategorie:Ersterwähnung 1398