Steinhaus (oberfränkisch: Schdah-hausE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 201. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „schdāⁿhaus“.) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Kulmbach im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Steinhaus liegt in der Gemarkung Leuchau.

Geografie Die aus drei Wohngebäuden bestehende Einöde liegt am Fuße des Herrgottsberges und bildet mit Leuchau im Nordwesten eine geschlossene Siedlung.

Geschichte Ein Tropfhaus, das mit Steinhaus gleichgesetzt werden kann, wurde 1796 erstmals erwähnt.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 158.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Steinhaus dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Gößmannsreuth und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde die Gemeinde nach Leuchau umbenannt.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 761f. Am 1. Juli 1976 wurde Steinhaus im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Kulmbach eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 10 4 10 7 7 5 7 6 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 1 1 1 1 1Quelle

Religion Steinhaus ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach Unsere Liebe Frau (Mangersreuth) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Geographie (Kulmbach) Kategorie:Ersterwähnung 1796