Haupai Puha (* 12. Februar 1985 in Gisborne) ist ein neuseeländischer Dartspieler. Er gilt neben Ben Robb als einer der besten Māori-Dartspieler.

Privatleben Puha gehört zum Volksstamm der Ngāti Porou. Er wuchs in Wellington auf und begann im Alter von 15 Jahren mit dem Golfspielen. Später spielte er für die Herrenmannschaft von Wellington und gewann 2010 und 2012 die New Zealand Māori Golf Match Play Championship. Er begann mit 30 Jahren mit dem Dartspielen und schreibt seinen Erfolg beim Übergang zum Dartsport seiner Erfahrung im Golfsport zu.

Bevor er Profi-Dartspieler wurde, arbeitete Puha als Dachdecker. Er und seine Frau Kawhena haben drei Kinder, Makere, Harawira und Manaia.

Karriere Haupai Puha konnte beim Oceanic Masters 2017 das Halbfinale erreichen, verpasste aber, wie auch im Folgejahr, aufgrund von zwei weiteren fehlenden Siegen eine Teilnahme an den PDC World Darts Championship. 2018 nahm er am Auckland Darts Masters und Melbourne Darts Masters teil. In Auckland scheiterte er in Runde eins an Kyle Anderson und in Melbourne an Rob Cross mit 2:6. Des Weiteren gewann er das von der World Darts Federation veranstaltete Alan King Memorial. Seit 2019 spielt der Neuseeländer die komplette Dartplayers Australia (DPA) Pro Tour und nahm als Nummer eins der Dart Players New Zealand (DPNZ) Rangliste zusammen mit Cody Harris als neuseeländisches Duo am World Cup of Darts 2019 in Frankfurt am Main teil. Die beiden gewannen ihre Auftaktpartie gegen Litauen 5:1 und konnten im Achtelfinale Südafrika ebenfalls besiegen. Gegen Japan im Viertelfinale hingegen unterlag das Duo und schied aus dem Turnier aus. Bei seiner zweiten Teilnahme am Brisbane Darts Masters schied Puha erneut in der ersten Runde 1 aus, sein Gegner war dieses Mal der Niederländer Raymond van Barneveld, gegen den er in der folgenden Woche beim Melbourne Darts Masters erneut verlor. Bei der Premiere des NZ Darts Masters 2019 war er gegen den Schotten Gary Anderson chancenlos. Wie bereits im Vorjahr trat Puha auch beim World Cup of Darts 2020 mit Cody Harris für Neuseeland an. Das Duo scheiterte dieses Mal jedoch bereits im Achtelfinale an den Kanadiern Jeff Smith und Matt Campbell. Als Führender der DPNZ Rangliste qualifizierte sich Puha erstmals für die PDC World Darts Championship 2021. Er verlor jedoch in der ersten Runde mit 0:3 gegen Mickey Mansell.

Bei der PDC Qualifying School 2021 erreichte Puha die Final Stage.Josh Phillips: Sherrock & Painter through on final day of Q Schools Stage 1A. PDC. 10. Februar 2021, abgerufen am 17. Dezember 2024. Dort gelang es ihm allerdings nicht, sich eine Tour Card zu sichern. Er spielte daraufhin wieder die Turniere seiner Heimat. So gewann er die New Zealand Open im August, indem er im Finale AJ Te Kira mit 6:2 schlug. Über das New Zealand Regional Ranking qualifizierte sich Puha für die WDF World Darts Championship 2022. Im Januar zuvor allerdings versuchte er bei der Q-School erneut sich eine Tour Card zu erspielen, wobei er direkt am ersten Tag die Final Stage erreichte.Josh Phillips: Barnard & Puha among first 16 through from Q Schools Stage One. PDC. 9. Januar 2022, abgerufen am 17. Dezember 2024. Jedoch verfehlte er dieses Ziel auch in diesem Jahr.

Anfang Juni gewann Puha die Canterbury Open, indem er im Finale mit 5:3 Ben Robb schlagen konnte. Mit demselben Ergebnis verlor Puha jedoch das Finale des South Islands Masters gegen Robb.

Anfang August 2022 nahm Puha als gesetzter Spieler an den Australian Darts Open 2022, einem Platin-Event der WDF, teil. Er überstand dabei ohne Legverlust die Gruppenphase und konnte sich im Viertelfinale gegen Mitchell Clegg durchsetzen. Daraufhin gewann er auch gegen den Überraschungshalbfinalisten Scott Hallett und zog somit ins Finale ein, welches er mit 9:10 denkbar knapp gegen Raymond Smith verlor. Am 12. August nahm er am Queensland Darts Masters 2022, einem Event der PDC World Series of Darts teil, und gewann in der ersten Runde deutlich gegen Jonny Clayton, die Nummer sieben der PDC-Weltrangliste. In Runde zwei verlor er gegen Michael van Gerwen.

Ende Mai 2023 gewann Puha das John Wilkie Memorial mit 5:2 gegen Ben Robb. Kurz darauf siegte er auch bei den Canterbury Open. Das Finale des Shot New Zealand Masters verlor er gegen Robb mit 1:5. Mitte August war Puha bei den Australian Darts Open an Position zwei gesetzt. Er überstand seine Vorrundengruppe mit nur zwei verlorenen Legs, schied dann aber mit 4:6 gegen seinen Landsmann Jonny Tata im Viertelfinale aus.

Ende September war Puha Teil des neuseeländischen Teams beim WDF World Cup 2023. Im Einzel spielte er sich dabei bis ins Viertelfinale, wo er gegen Carles Arola aus Katalonien mit 3:5 verlor. Im Doppel spielte er sich an der Seite von Ben Robb ins Finale, wo man gegen Danny Trueman und Davie Kirwan aus Schottland mit 6:2 gewann und somit die Goldmedaille errang. Mit dem gesamten Neuseeländischen Team ging es bis ins Achtelfinale, wo man mit 5:9 gegen Schweden verlor. Mitte November gewann Puha das Ted Clements Memorial mit 5:4 im Finale über Jonny Tata.

Auch 2024 ging Puha bei der European Q-School an den StartJosh Gorton: 2024 PDC Qualifying Schools - Final entries confirmed. PDC. 6. Januar 2024, abgerufen am 17. Dezember 2024. und qualifizierte sich mit fünf Siegen und drei Punkten für die Rangliste für die Final Stage. Bereits nach drei Tagen hatte er dabei neun Punkte für die Final Stage angesammelt und die Tour Card als erster Neuseeländer überhaupt sicher.

Am 8. Mai 2024 qualifizierte sich Puha zum ersten Mal für ein European-Tour-Event. In der Eröffnungsrunde der Dutch Darts Championship 2024 unterlag er Niels Zonneveld.

Weltmeisterschaftsresultate PDC 2021: 1. Runde (0:3-Niederlage gegen Mickey Mansell) 2024: 1. Runde (1:3-Niederlage gegen Martin Lukeman) 2026: 1. Runde (0:3-Niederlage gegen Niels Zonneveld)

WDF 2022: 1. Runde (1:2-Niederlage gegen Ben Hazel)

Turnierergebnisse Turnier20192020202120222023202420252026WDF-Platin-/Major-TurniereWorld Mastersnicht ausgetragenn/tn/an/tAFAustralian Opennicht ausgetragenFVFnicht ausgetragenWeltmeisterschafticht ausgetragen1Rn/tPDC-Ranking-TurniereWeltmeisterschaftn/q1Rn/q1Rn/q1RWorld Mastersnicht ausgetragenVRn/qUK Openn/tn/qn/t2R4Rn/qPDC-Turniere ohne Einfluss auf das RankingWorld Cup of Darts1R1Rnicht qualifiziertGPGPn/tWorld Series of Darts Finalsnicht qualifiziert1RAF1R1RKarrierestatistikenJahresendplatzierungunbekannt474412497VerbandBDOWorld Darts FederationPDCWDF Legende zu den Turnierergebnissenn/tn/qn/anicht teilgenommennicht qualifiziertnicht ausgetragen#RAus in jeweiliger RundeGPAus in der GruppenphaseAFAus im AchtelfinaleVFAus im ViertelfinaleHFAus im HalbfinaleFFinale verlorenSTurniersieger Titel WDF WDF-Cups WDF World Cup Doppel: (1) 2023 (mit Ben Robb) Silber-Turniere New Zealand Masters: (1) 2022 Canterbury Classics: (1) 2023 Bronze-Turniere Canterbury Open: (3) 2022, 2023, 2026 Hutt Valley Singles: (1) 2026 John Wilkie Memorial: (1) 2023 New Zealand Open: (2) 2021, 2023 Ted Clements Memorial: (1) 2023 Turniere ohne Einfluss auf das Ranking Alan King Memorial: (1) 2018

PDC PDC Affiliate Tours Dartplayers Australia (DPA) Pro Tour Dartplayers Australia (DPA) Pro Tour 2019: 15, 18, 21 Dartplayers New Zealand (DPNZ) Pro Tour Dartplayers New Zealand (DPNZ) Pro Tour 2018: 2, 4 Dartplayers New Zealand (DPNZ) Pro Tour 2019: 1, 2, 3, 5, 7 Dartplayers New Zealand (DPNZ) Pro Tour 2020: 2, 3, 7, 8, 9, 10 Dartplayers New Zealand (DPNZ) Pro Tour 2021: 4 Dartplayers New Zealand (DPNZ) Pro Tour 2022: 7 Dartplayers New Zealand (DPNZ) Pro Tour 2023: 4, 11 Dartplayers New Zealand (DPNZ) Pro Tour 2024: 9, 12 Dartplayers New Zealand (DPNZ) Pro Tour 2025: 7

Weblinks

Spielerprofil bei der World Darts Federation (WDF)

Einzelnachweise

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