Markus Fähndrich (* 24. März 1960 in Cham) ist ein ehemaliger Schweizer Skilangläufer.

Werdegang Fähndrich, der für den SC Horw startete, nahm bis 1980 an Juniorenrennen teil. Dabei belegte er im März 1979 in La Bresse den zweiten Platz über 12 km und bei den Schweizer Juniorenmeisterschaften 1980 den dritten Platz über 15 km.Schweizer Langläufer siegten in Frankreich. In: Freiburger Nachrichten. 12. März 1979, S. 7.Pürro souveräner Meister. In: Freiburger Nachrichten. 25. Januar 1980, S. 9. Bei den Schweizer Meisterschaften 1981 in Urnäsch gewann er Bronze mit der Staffel und errang bei den Schweizer Meisterschaften 1982 den achten Platz über 15 km. Nach Platz zwei über 15 km in Pontresina zu Beginn der Saison 1982/83Weitere Langläufe. In: Freiburger Nachrichten. 3. Januar 1983, S. 10. wurde er bei den Schweizer Meisterschaften 1983 jeweils Siebter über 15 km und 50 km und Fünfter über 30 km. In der Saison 1983/84 errang er wie in der Vorsaison den zweiten Platz über 15 km in Pontresina und holte bei den Schweizer Meisterschaften 1984 in Saint-Imier über 50 km seinen ersten und einzigen Meistertitel.Grünenfelder vor Fähndrich. In: Freiburger Nachrichten. 3. Januar 1984, S. 4. Zudem lief er dort auf den zehnten Platz über 15 km und auf den dritten Rang mit der Staffel. Er wurde daraufhin für die Olympischen Winterspiele 1984 in Sarajevo nominiert und errang dabei den 32. Platz über 15 km und den 25. Platz über 50 km. Ausserdem kam er in der Saison 1983/84 auf den zweiten Platz in Sörenberg über 14 km und auf den ersten Rang zusammen mit Daniel Sandoz in La Chaux-de-Fonds.Grünenfelder nur Vierter. In: Freiburger Nachrichten. 9. Januar 1984, S. 4.Fähndrich/Sandoz siegten. In: Freiburger Nachrichten. 2. Februar 1984, S. 8. Nach Platz eins über 15 km in Ulrichen zum Auftakt der Saison 1984/85Sieg für Evi Kratzer und Markus Fähndrich. In: Freiburger Nachrichten. 3. Dezember 1984, S. 7. wurde er bei den Weltcups in Witoscha und in Oslo jeweils Zweiter mit der Staffel. Zudem erreichte er mit Platz 16 über 50 km in Lahti und Rang neun über 30 km in Falun seine besten Platzierungen im Weltcup und mit dem 39. Platz im Gesamtweltcup sein bestes Gesamtergebnis. Im Januar 1985 belegte er in Pontresina den zweiten Platz über 15 kmGrünenfelder souverän. In: Freiburger Nachrichten. 3. Januar 1985, S. 12. und in St. Moritz den dritten Rang über 15 kmEin Kanadier gewann in St. Moritz. In: Freiburger Nachrichten. 10. Januar 1985, S. 11.. Bei den Schweizer Meisterschaften 1985 in Einsiedeln gewann er über 30 km und 50 km jeweils Bronze und über 15 km und mit der Staffel jeweils Silber. Beim Saisonhöhepunkt, den nordischen Skiweltmeisterschaften 1985 in Seefeld in Tirol, kam er auf den 27. Platz über 50 km. Im folgenden Jahr lief er bei den Schweizer Meisterschaften 1986 in Trun auf den zehnten Platz über 30 km und jeweils auf den fünften Rang über 15 km und 50 km.

In der Saison 1986/87 siegte Fähndrich über 15 km beim Alpencup in FurtwangenFähndrich gewann im Schwarzwald, Niquille 14. In: Freiburger Nachrichten. 6. Januar 1987, S. 5. und belegte in Le Brassus den dritten Platz über 15 km FreistilZwei Schweizer Erfolge. In: Freiburger Nachrichten. 19. Januar 1987, S. 7. und bei den Schweizer Meisterschaften 1987 in Blonay den siebten Platz über 30 km klassisch und den vierten Rang über 50 km Freistil. Beim Saisonhöhepunkt, den nordischen Skiweltmeisterschaften 1987 in Oberstdorf, errang er den 15. Platz über 50 km. Nach Platz drei über 9,6 km in Pontresina zu Beginn der Saison 1987/88Guidon und Grünenfelder Sieger, Niquille Fünfte. In: Freiburger Nachrichten. 11. Januar 1988, S. 11. erlitt er nach einem Sturz in Štrbské Pleso einen BänderrissFähndrich: Bänderriss. In: Freiburger Nachrichten. 21. Januar 1988, S. 15. und konnte dadurch nicht an den Schweizer Meisterschaften teilnehmen. Er nahm einen Monat später an den Olympischen Winterspielen in Calgary teil und belegte dabei den 35. Platz über 50 km Freistil. Im März 1988 wurde er Dritter beim Engadin Skimarathon.Ein packender Schlussspurt. In: Neue Zürcher Nachrichten. 14. März 1988, S. 5. Nach der Saison 1987/88 trat er aus dem A-Kader aus und nahm in den folgenden Jahren an nationalen und Volkslangläufen teil. Dabei siegte er in der Saison 1988/89 in Maloja über 15 km Freistil, beim Tauer-Marathon in Altenmarkt über 50 km und beim Pinzgalauf in Kaprun über 45 kmBovisi gewann in Kiental. In: Freiburger Nachrichten. 3. Januar 1989, S. 13.Markus Fähndrich beim Tauer-Marathon Erster. In: Freiburger Nachrichten. 8. Januar 1989, S. 10.Konrad Hallenbarter siegte, Eric Seydoux 7. In: Freiburger Nachrichten. 13. Februar 1989, S. 10.. Zudem wurde er Dritter beim Sapporo International Ski MarathonHallenbarter gewann Ski-Marathon in Sapporo. In: Freiburger Nachrichten. 6. Februar 1989, S. 10., Vierter beim TransjurassienneSandoz brachte Hallenbarter um die Siegeschance. In: Freiburger Nachrichten. 20. Februar 1989, S. 11. und Siebter bei den Schweizer Meisterschaften 1989 über 50 km Freistil. Er belegte damit den vierten Platz in der Worldloppet-GesamtwertungBlomquist Gesamtsieger, Hallenbarter Dritter. In: Freiburger Nachrichten. 20. März 1989, S. 6.. In der folgenden Saison gewann er wie im Vorjahr den Tauer-MarathonSieg für Markus Fähndrich. In: Freiburger Nachrichten. 15. Januar 1990, S. 10., den 20-km-Lauf auf der LenzerheideFähndrich Sieger auf der Lenzerheide. In: Freiburger Nachrichten. 29. Januar 1990, S. 10. und den Sapporo International Ski MarathonFähndrich gewann Worldloppet-Lauf. In: Freiburger Nachrichten. 12. Februar 1990, S. 13.. Zudem errang er den dritten Platz beim American BirkebeinerMarkus Fähndrich Dritter am American Birkebeiner. In: Engadiner Post. 1. März 1990, S. 1. und den zweiten Platz beim Gatineau LoppetMarkus Fähndrich Zweiter am Gatineau. In: Engadiner Post. 20. Februar 1990, S. 2. und erreichte zum Saisonende den zweiten Platz in der Worldloppet-Gesamtwertung.Hallenbarter Worldloppet-Gesamtsieger. In: Freiburger Nachrichten. 19. März 1990, S. 9. Bei den Schweizer Meisterschaften Anfang Februar 1990 wurde er Fünfter über 50 km Freistil. Im Jahr 1991 gewann er den Suisse-Loppet-Lauf in Les Cernets über 42 km FreistilGute Oberwalliser. In: Walliser Bote. 11. Februar 1991, S. 15. und errang im folgenden Jahr dabei den zweiten PlatzTrapletti Dritter. In: Walliser Bote. 10. Februar 1992, S. 19.. Nach seiner Karriere eröffnete er ein Sportgeschäft und eine Skilanglaufschule.Über. Website von Fähndrich Sport, abgerufen am 31. Oktober 2020.

Persönliches Fähndrich ist mit der ehemaligen Skilangläuferin Karin Thomas verheiratet. Sein Bruder Kurt Fähndrich sowie dessen Kinder, sein Neffe Cyril Fähndrich und seine Nichte Nadine Fähndrich, sind bzw. waren im Skilanglauf aktiv.Roland Eggspühler: Langlauf: Nadine Fähndrichs Jugendliebe. In: Luzerner Zeitung. 29. März 2018, abgerufen am 31. Oktober 2020.

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen Olympische Winterspiele 1984 Sarajevo: 25. Platz 50 km, 32. Platz 15 km 1988 Calgary: 35. Platz 50 km Freistil

Nordische Skiweltmeisterschaften 1985 Seefeld in Tirol: 27. Platz 50 km 1987 Oberstdorf: 15. Platz 50 km

Weblinks Markus Fähndrich auf skisport365.com

Einzelnachweise

Kategorie:Skilangläufer (Schweiz) Kategorie:Olympiateilnehmer (Schweiz) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1984 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1988 Kategorie:Schweizer Meister (Skilanglauf) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1960 Kategorie:Mann