Hannes Grandits (* 1966) ist ein österreichischer Südosteuropa-Historiker.

Leben Er studierte Geschichte/Sozialkunde und Südosteuropäische Geschichte in Graz. Nach der Promotion 1996 an der Universität Graz und der Habilitation 2006 ebenda ist er seit 2010 Professor für Südosteuropäische Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.

In seiner Forschung beschäftigt er sich vergleichend mit dem sozialistischen und postsozialistischen Südosteuropa. Weitere Interessengebiete sind historisch-anthropologische Ansätze zur familiären und sozialen Sicherheit in Europa sowie die Geschichte des späten osmanischen Balkans.

Schriften (Auswahl) Familie und sozialer Wandel im ländlichen Kroatien. (18.–20. Jahrhundert). Böhlau, Wien 2002, ISBN 3-205-99486-8. Herrschaft und Loyalität in der spätosmanischen Gesellschaft. Das Beispiel der multikonfessionellen Herzegowina. Böhlau, Wien 2008, ISBN 978-3-205-77802-8. als Herausgeber mit Ulf Brunnbauer: The ambiguous nation. Case studies from southeastern Europe in the 20th century. München 2013, ISBN 978-3-486-72296-3. als Herausgeber mit Holm Sundhaussen: Jugoslawien in den 1960er Jahren. Auf dem Weg zu einem (a)normalen Staat? Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-447-07004-1. The End of Ottoman Rule in Bosnia. Conflicting Agencies and Imperial Appropriations. Routledge, Abingdon und New York 2022, ISBN 978-1-03-217022-0.

Weblinks geschichte.hu-berlin.de

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