Leopold Nedopil (* 7. Juli 1819 in Znaim; † 20. Februar 1883 in Wien) war Archivar und katholischer Geistlicher.
Leben Nedopil wurde 1842 zum Priester geweiht und legte 1845 die Ordensgelübde im Deutschen Orden ab. Nach Mehrjähriger Tätigkeit im Orden wurde er inkorporierter Pfarrer die Stelle eines Novizenmeisters der Ritternovizen. Noch vor seiner Arbeit als Seelsorger, war die ihm übertragene StellungEduard Gaston Pöttickh von Pettenegg: Die Urkunden des Deutschen Ordens-Centralarchives zu Wien. I. Band (1170–1809), F. Tempsky-Prag, G. Freytag-Leipzig 1887, S. XIII. als Archivars im Ordens-Zentralarchivs in Wien von Bedeutung. Hier war er vor allem um Ordnung und Katalogisierung der zahlreichen Ahnenproben mit ihren Beilagen bemüht und wurde vielfach zitiert.Moritz Maria Ritter von Weittenhiller: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch. Neu-Auflagen. Band 4/Abteilung 6: Der Salzburgische Adel. Bauer und Raspe E. Küster, Nürnberg, S. 74. Während seiner letzten Lebensjahre als Geistlicher Rat versah er auch den Dienst eines Pfarrverwesers der Ordenspfarre in Wien I.
Werke Adelsproben aus dem Dt. Ordens-Zentralarchiv, 4 Bände,3 Bände im Verlag Wilhelm Baumüller, Wien 1868–1881. 1868 Band 1 1868 Band 2 1868 Band 3 1881 Band 4 Selbstverlag d. Deutschen Ritter-Ordens (Supplement)
Literatur Rang-Liste des Personal-Status des Deutschen Ritter-Ordens für das Jahr 1873 sammt dem Verzeichnisse der dem Freiwilligen Sanitätsdienste des Deutschen Ordens beigetretenen Behörden. Verlag der Deutschen-Ordens-Kanzlei, Wien 1873, S. 28.
Weblinks
Porträt im ADLER-Stammbuchblatt Nr. 30.
Einzelnachweise
Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert) Kategorie:Person (Deutscher Orden) Kategorie:Geistlicher Rat Kategorie:Archivar (Wien) Kategorie:Autor Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Geboren 1819 Kategorie:Gestorben 1883 Kategorie:Mann