Danstedt ist ein Ortsteil der Gemeinde Nordharz im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geografie Danstedt liegt in der Langeler Ebene zwischen dem Harz und dem Huy im Harzvorland etwa zehn Kilometer westlich von Halberstadt. Es wird vom Rottebach durchflossen. Die Flächen der Gemeinde werden zu über 90 % für den Ackerbau genutzt, lediglich im Umfeld der Ortslage gibt es einige Obstbestände.

Geschichte Am 1. August 1004 wurde Danstedt in einer Schenkungsurkunde des Königs Heinrich II. an das Kloster Drübeck als Dannenstedi erstmals urkundlich erwähnt. UB Drübeck Nr. 6

Danstedt gehörte von 1599 bis 1648 zum Bistum Halberstadt und gelangte dann an das Fürstentum Halberstadt. Der Ort unterstand direkt dem Amt Derenburg und gelangte 1815 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Danstedt, Abbenrode, Heudeber, Langeln, Schmatzfeld, Stapelburg, Veckenstedt und Wasserleben zur Einheitsgemeinde Nordharz zusammen.StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

Der historische Teil des Gemeindearchivs von Danstedt befindet sich im Landesarchiv Sachsen-Anhalt in Wernigerode.

Politik Bürgermeister Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Danstedt war Armin Lidke.

Wappen

Flagge Die Flagge wurde am 30. Dezember 2009 durch den Landkreis Harz genehmigt.

Die Flagge ist schwarz - gelb (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

Verkehr Straße Der Ort liegt im nördlichen Harzvorland an der Verbindungsstraße, die in Athenstedt von der Bundesstraße 79 abzweigt und in südliche Richtung weiter nach Derenburg bzw. in südwestliche Richtung nach Wernigerode führt. Auf dieser verkehren die Harzer Verkehrsbetriebe und verbindet den Ort mit Wernigerode und Halberstadt.

Eisenbahn Im Danstedter Bahnhof Heudeber-Danstedt zweigt die Strecke Heudeber-Danstedt–Ilsenburg von der Strecke Halle–Vienenburg ab, die westlich von Heudeber-Danstedt stillgelegt ist. Außerdem begann in dem Bahnhof ehemals die Strecke Heudeber-Danstedt–Mattierzoll. Zurzeit hält alle zwei Stunden der Regionalexpress Richtung Halberstadt sowie über Wernigerode nach Goslar.

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Danstedt, Bockwindmühle, Luftaufnahme (2015) Bockwindmühle Danstedt Grabstätte auf dem Friedhof für eine namentlich bekannte sowjetische Zwangsarbeiterin, die 1945 an den Folgen der Zwangsarbeit starb UdalricikircheEvangelische Barockkirche St. Udalrici mit Ladegast-Orgel

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Harz Kategorie:Nordharz Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Harz) Kategorie:Ersterwähnung 1004 Kategorie:Gemeindeauflösung 2010