Krienesschneidmühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Küps im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).
Geographie Die Einöde liegt am Leßbach, der unmittelbar westlich als linker Zufluss in die Rodach mündet. Ein Anliegerweg führt nach Au (0,7 km östlich).
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Krienesschneidmühle zur Realgemeinde Au. Das Hochgericht übte das Rittergut Küps im begrenzten Umfang aus, es hatte ggf. an das bambergische Centamt Weismain auszuliefern. Das Rittergut Küps war zugleich Grundherr der Schneidmühle.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 461.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Krienesschneidmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Küps und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Au zugewiesen. Am 1. Januar 1976 wurde Krienesschneidmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Küps eingegliedert.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 576.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 6 5 5 12 26 68 50 22 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 3 3 3 1Quelle
Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Jakob (Küps) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Küps) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kronach