Konrad Müller-Kaboth (geboren am 27. Oktober 1882 in Myslowitz, Kreis KattowitzGeburtsregister Standesamt Myslowitz-Stadt, Nr. 287/1882 als Conrad Arthur Oscar Müller; gestorben am 21. Januar 1909 in Charlottenburg bei BerlinSterberegister Standesamt Charlottenburg 1, Nr. 48/1909) war ein deutscher Kunstschriftsteller.
Leben Müller-Kaboth (der Beiname Kaboth war der Mädchenname seiner Mutter) galt als vielversprechender Nachwuchs im Bereich der Kunstkritik, Dort Todesdatum irrtümlich 20.1. er starb jedoch schon im Alter von 26 Jahren an einer Blutvergiftung. Zuvor war er in Düsseldorf für kurze Zeit als Dramaturg am dortigen Schauspielhaus tätig. Drei Jahre vor seinem plötzlichen Tod war er nach Berlin gekommen, um als Sekretär bei den Vorbereitungen für die Jahrhundertausstellung zu helfen. Dabei wurde er von Julius Meier-Graefe und Karl Scheffler gefördert. Müller-Kaboth veröffentlichte unter anderem Beiträge in der von Maximilian Harden herausgegebenen politischen Wochenschrift Die Zukunft, in der Neuen Rundschau, in der Monatsschrift Kunst und Künstler und ähnlichen Zeitschriften. Er war Mitarbeiter des ersten Bandes des Allgemeinen Lexikons der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart.
Publikationen (Auswahl)
Literatur Julius Meier-Graefe: Müller-Kaboth. In: Die Zukunft. 17, 1909, Nr. 18, S. 186–187.
Weblinks Briefe kalliope-verbund.info (Nachlass Schauspielhaus Düsseldorf)
Einzelnachweise
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