Otto Lemcke (* 11. August 1891 in Ribnitz; † 2. August 1933 ebenda) war ein deutscher Maler und Grafiker.
Leben und Werk mini|Exlibris H. M. Tiedemann (um 1920) Lemcke wurde 1891 in Ribnitz geboren und entstammte einer alteingesessenen mecklenburgischen Pastoren- und Beamten-Familie.o. Autor: Bedeutende Ribnitzer und Damgartener, Stand: Oktober 2020, online unter: https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Bedeutende_Ribnitzer_und_Damgartener#Lemcke.2C_Otto_-_Maler.2C_Grafiker, zuletzt abgerufen: 26. Oktober 2020.
Zunächst studierte er Architektur in Charlottenburg, München und Dresden. 1913 wechselte er jedoch zum Fach Grafik. Ab 1921 war er krankheitsbedingt dauerhaft ans Bett gefesselt.
Lemcke schuf vor allem farbige Linolschnitte, Radierungen, Vernis-mou und Kaltnadelblätter, Exlibris, Gebrauchsgrafik, freie Grafik (besonders Landschaften und Architekturdarstellungen), Aquarelle sowie Ölbilder.
Er gehörte dem Deutschen Verein für Exlibriskunst und Gebrauchsgraphik an.
1933 verstarb er in seiner Geburtsstadt.
Ausstellungen (Auswahl) 2008: Galerie im Kloster, Ribnitz-DamgartenStadt Ribnitz-Damgarten (Hrsg.): Stadtblatt, Nr. 32, Ribnitz-Damgarten 2008, S. 5, online unter: https://www.yumpu.com/de/document/read/3571682/liebe-burgerinnen-und-burger-liebe-gaste-ribnitz-damgarten
Ehrungen Im Wohngebiet Sandhufe IV im Stadtteil Ribnitz in Ribnitz-Damgarten trägt eine Straße den Namen des Künstlers.Stadt Ribnitz-Damgarten (Hrsg.): Amtliches Stadtblatt Ribnitz-Damgarten, 26. Jg., Nr. 8, Ribnitz-Damgarten 2020, S. 27, online unter: https://www.ribnitz-damgarten.de/fileadmin/ribnitz/Rathaus/Stadtblaetter/2020/SBL-08-20.pdf
Literatur Oscar Gehrig (Hrsg.): Mecklenburgische Monatshefte, 10. Jg., 119. Heft, 1934, S. 374–377.
Grete Grewolls: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon. Rostock 2011, ISBN 978-3-356-01405-1, S. 5797.
Einzelnachweise
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