Rotschreuth ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).
Geographie Der Weiler liegt in einer Waldlichtung auf einem Höhenrücken, der außer im Südosten und Westen abfällt. Im Westen befindet sich der Rotschreuther Berg (). Anliegerwege führen nach Giessübel (0,9 km südöstlich) – dort gibt es auf halber Strecke einen Campingplatz – und nach Seelach (1,3 km östlich).
Geschichte mini|hochkant|Wegkreuz in Rotschreuth
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Rotschreuth 6 Anwesen (1 Gut, 3 Sölden, 1 Gütlein, 1 Tropfhaus). Das Hochgericht übte das Halsgericht Mitwitz aus. Die Herrschaft Mitwitz war Grundherr sämtlicher Anwesen.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 502.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Rotschreuth dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Mitwitz und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Mitwitz zugewiesen. 1856 wurde die Ruralgemeinde Burgstall geschaffen und Rotschreuth dieser zugewiesen. Am 1. Januar 1972 wurde Rotschreuth im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Gehülz eingegliedert, die am 1. Mai 1978 nach Kronach eingemeindet wurde.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 577.
Baudenkmal Wegkreuz
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 43 43 45 48 49 37 35 34 31HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 wurden diese als Wohngebäude bezeichnet. 6 7 8 7 7 8 9Quelle
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Kronach) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Kronach) Kategorie:Weiler im Landkreis Kronach