mini|Matthias Buss (2020) Matthias Buss (* 1967Geburtsjahr laut Agentur-Website, IMDb nennt das Jahr 1964. in Metelen) ist ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher.
Leben Matthias Buss absolvierte zunächst von 1985 bis 1988 eine Friseurausbildung, machte im zweiten Bildungsweg sein Abitur nach, studierte dann Niederlandistik und Anglistik in Münster und machte gleichzeitig in einer Studententheatergruppe seine ersten Theatererfahrungen.
Dann studierte er von 1995 bis 1999 angewandte Kulturwissenschaft in Hildesheim, abgerufen am 30. Dezember 2021 und war parallel in der freien Theaterszene tätig. Anschließend trat er sein erstes Engagement am Luzerner Theater an. Von 2004 bis 2009 wirkte Buss am Schauspiel Hannover, seitdem ist er freischaffend tätig. Weitere Stationen seiner Theaterlaufbahn waren bis heute unter anderem das Theater Freiburg, das Staatsschauspiel Dresden, das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, die Volksbühne Berlin, das Schauspielhaus Bochum, das Kölner Theater im Bauturm, die Salzburger Festspiele und das Münchner Volkstheater., abgerufen am 23. Oktober 2020Matthias Buss auf der Website der Salzburger Festspiele, abgerufen am 23. Oktober 2020Matthias Buss auf der Website der Theaterwerkstatt Hannover, abgerufen am 23. Oktober 2020
Buss spielte mit bekannten Regisseuren wie Herbert Fritsch, Monika Gintersdorfer, Nicolas Stemann, René Pollesch, Mirja Biel, Sebastian Baumgarten oder Lars-Ole Walburg. Die Zeitschrift Theater heute nominierte ihn 2005, 2012 und 2013 dreimal zum Besten Nachwuchsschauspieler.
Sein Debüt vor der Kamera gab Buss 2004 in dem Schweizer Kurzfilm Der Ausflug. Seitdem ist er immer wieder in Filmproduktionen und als Gastdarsteller in verschiedenen Serienformaten auf dem Bildschirm zu sehen. Wiederholt spielte er unter anderem im Tatort und in den Krimiserien SOKO Wismar und SOKO Stuttgart. Von 2013 bis 2015 verkörperte er in mehreren Folgen die Figur des Walter in der australisch-deutschen Jugendserie In Your Dreams.
Im Kino war er in den internationalen Produktionen An enemy to die for Regie: Peter Dalle und Assandira Regie: S. Mereu, im Programm der Biennale Venedig 2020 und in der dt. Produktion What ever Happens next von Julian Pörksen zu sehen.
Matthias Buss lebt in Hannover., abgerufen am 23. Oktober 2020 Im Februar 2021 outete er sich im Rahmen der Initiative #actout im SZ-Magazin mit 185 anderen lesbischen, schwulen, bisexuellen, queeren, nicht-binären und trans* Schauspielern.Carolin Emcke, Lara Fritzsche: »Ich komme aus einer Welt, die mir nicht von mir erzählt hat«. In: Süddeutsche Zeitung Magazin, 5. Februar 2021, S. 8–21.
Filmografie (Auswahl) 2004: Der Ausflug (Kurzfilm) 2007: Deadline – Jede Sekunde zählt – Spielkamerad 2008: Das Feuerschiff 2009: Notruf Hafenkante – Amerikanische Hochzeit 2009: Tatort – Tote Männer 2009: Neues aus Büttenwarder – Goldene Erinnerungen 2010: Ein Fall für zwei – Unter Druck 2012: An Enemy to Die For 2013: Tatort – Eine andere Welt 2013–2015: In Your Dreams (8 Folgen als Walter) 2013–2016: SOKO Wismar (2 Folgen) 2014: Mein Lover, sein Vater und ich! 2014–2019: SOKO Stuttgart (2 Folgen) 2015: Harter Brocken 2015: Tatort – Schwerelos 2016: Das Mädchen aus dem Totenmoor 2016: Familie Dr. Kleist – Aller Anfang 2016: Die Pfefferkörner – Wolke Sieben 2018: Rentnercops – Willkommen im Chaos 2020: Nord bei Nordwest – Dinge des Lebens 2020 Assandira
Hörspiele 2012: Élisabeth Filhol: Der Reaktor – Regie: Christoph Kalkowski – SWR 2019: Edgar Linscheid und Stuart Kummer: Caiman Club (Folge: Der Müll und die Menschen) – Regie: Stuart Kummer – WDR 2019: Jörg-Uwe Albig: Zornfried – Regie: Hannah Georgi – WDR
Weblinks
Agenturprofil bei der Agentur Horwitz + Fromm, abgerufen am 3. Dezember 2020
Einzelnachweise
Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1967 Kategorie:Mann