Johann Adolf von Wagenfeldt (auch Johann Adolph von Wagenfeld; * 1703; † 17. Oktober 1750 in Danzig)Archiv für Sippenforschung und alle verwandten Gebiete, Band 16, C.A. Starke Verlag, Görlitz 1939, S. 674 war preußischer Hofgerichtsrat und Resident in Danzig.
Leben Johann Adolf von Wagenfeldt machte eine juristische Ausbildung. Spätestens seit 1735 schrieb er Berichte (Depeschen) für die preußische Administration aus Danzig, unter anderem über den dort residierenden Herzog von Kurland Friedrich Kettler. Seit 1740 war Wagenfeldt offizieller Vertreter des Königreichs Preußen (Resident) in Danzig (das damals zu Sachsen-Polen gehörte).
Johann Adolf von Wagenfeldt war seit 1740 mit Anna Euphrosyne, einer Tochter des Komponisten Maximilian Dietrich Freislich und Witwe des Danziger Kaufmanns Martin Christian Lindenow, verheiratet. Söhne waren Ernst Philipp von Wagenfeld (1741–1814), preußischer Generalmajor Heinrich Adolf von Wagenfeld (1747–1809), Großkaufmann und Konsul der Niederlande in Danzig
Literatur Inhaltsverzeichnis der Mitteilungen des Westpreußischen Geschichtsvereins. 1941. S. 89, mit Verweis auf Heft 14, S. 70
Weblinks Schreiben von Johann Adolf von Wagenfeldt in der Deutschen Digitalen Bibliothek Johann Christian von Lindenowski Gedanopedia (polnisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Preußischer Diplomat Kategorie:Jurist in der Frühen Neuzeit Kategorie:Person (Danzig) Kategorie:Adliger Kategorie:Geboren 1703 Kategorie:Gestorben 1750 Kategorie:Mann