Malé Kršteňany (deutsch Kleinkresten, ungarisch Kiskeresnye – bis 1892 Kiskrstyene)Slovenské slovníky: Názvy obcí Slovenskej republiky (Majtán 1998) ist eine Gemeinde in der West-Mitte der Slowakei mit Einwohnern (Stand ), die zum Okres Partizánske, einem Teil des Trenčiansky kraj, gehört.
Geographie mini|links|Im Naturreservat Veľký vrch beim Ort Die Gemeinde befindet sich am Treffpunkt eines südlichen Ausläufers des Gebirges Strážovské vrchy mit dem Talkessel Hornonitrianska kotlina, am rechten Ufer der Nitra. Am hohen Berg Veľký vrch und auf dessen südlichen Hängen erstreckt sich das gleichnamige Naturreservat. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von und ist viereinhalb Kilometer von Partizánske entfernt.
Nachbargemeinden sind Veľké Kršteňany im Norden, Bystričany und Čereňany im Osten, Oslany im Südosten, Pažiť im Süden, Malé Uherce im Südwesten und Partizánske im Westen.
Geschichte mini|links|Kirche in Malé Kršteňany Das Gemeindegebiet von Malé Kršteňany wurde in der Jungsteinzeit besiedelt, mit späteren Funden einer Grabstätte der Lengyel-Kultur, eines Urnengräberfelds und einer Burgstätte der Lausitzer Kultur sowie einer Siedlung aus der La-Tène-Zeit.
Malé Kršteňany wurde zum ersten Mal 1271 zusammen mit Veľké Kršteňany als utraque Keressnia schriftlich erwähnt und war im Besitz des Neutraer Bistums, später gehörte das Dorf unter anderem den Familien Forgách, Dóczy, Simon, dem Neutraer Kapitel sowie dem Tyrnauer Seminar. 1536 gab es eine Mühle und sechs Porta, 1601 standen 29 Häuser im Ort, 1720 wohnten 19 Steuerpflichtige hier und es gab eine Gaststätte, 1828 zählte man 46 Häuser und 305 Einwohner, die als Landwirte und Korbmacher beschäftigt waren.
Bis 1918 gehörte der im Komitat Bars liegende Ort zum Königreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei beziehungsweise heute Slowakei.
Bevölkerung
Gemäß der Volkszählung 2011 wohnten in Malé Kršteňany 495 Einwohner, davon 486 Slowaken, zwei Tschechen sowie jeweils ein Deutscher und Mährer. Fünf Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.
383 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche, vier Einwohner zu den Siebenten-Tags-Adventisten, jeweils zwei Einwohner zur Evangelischen Kirche A. B. und zur griechisch-katholischen Kirche sowie jeweils ein Einwohner zu den Zeugen Jehovas und zur orthodoxen Kirche und sechs Einwohner zu einer anderen Konfession. 56 Einwohner waren konfessionslos und bei 40 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.Ergebnisse der Volkszählung 2011 (slowakisch)
Bauwerke und Denkmäler römisch-katholische Kirche Mariä Geburt, ursprünglich im 14. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet und 1932–33 umfangreich umgebaut
Weblinks
Eintrag auf e-obce.sk (slowakisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Slowakei Kategorie:Ersterwähnung 1271 Kategorie:Okres Partizánske