Die Nagano-Autobahn (jap. , Nagano Jidōshadō) ist eine regionale Autobahn in der Präfektur Nagano auf der japanischen Hauptinsel Honshū. Sie bildet das nördliche Teilstück der E19. Sie zweigt am Dreieck Okaya von der Chūō-Autobahn ab und führt über Matsumoto nach Nagano, wo sie am Dreieck Kōshoku auf die Jōshin’etsu-Autobahn trifft.

Zwischen dem Dreieck Okaya und der Anschlussstelle Azumino wird sie von NEXCO Naka-Nihon und zwischen der Anschlussstelle Azumino und dem Dreieck Kōshoku von NEXCO Higashi-Nihon betrieben.

Die Nagano-Autobahn wurde zwischen 1986 und 1993 gebaut. Sie verbindet die Städte Nagano (Haupt- und größte Stadt der Präfektur) und Matsumoto (zweitgrößte Stadt der Präfektur) direkt miteinander und schließt letztere an das japanische Autobahnnetz an. Durch die direkte Verbindung an die Chūō-Autobahn wird der Raum Matsumoto mit den Metropolregionen Tokio und Nagoya verbunden. Ferner ist sie bedeutend für den Fernverkehr von Nagoya nach Niigata.

Anschlussstellen (Interchange) Okaya (1) – Shiojiri (2) – Shiojiri-Kita (3) – Matsumoto (4) – Azumino (5) – Omi (6) – Kōshoku (7)

Verlauf Präfektur Nagano Okaya – Shiojiri – Matsumoto – Azumino – Chikuhoku – Omi – Chikuma

Kategorie:Autobahn in Japan Kategorie:Straße in Asien Kategorie:Verkehrsbauwerk in der Präfektur Nagano