mini|Registerstaffelei und Firmenschild der Kratochwil-Orgel in Hüttigweiler (1926), Saarland Otto Kratochwil (Lebensdaten unbekannt) war ein Orgelbauer und Inhaber der Orgelbauanstalt Kratochwil mit Sitz in Bonn. Kratochwil war überwiegend in den 1920er und 1930er Jahren als Orgelbauer aktiv und hat einige heute historisch bedeutsame Instrumente errichtet.Franz Bösken, Hermann Fischer, Matthias Thömmes: Quellen und Forschungen zur Orgelgeschichte des Mittelrheins. Regierungsbezirke Koblenz und Trier, Kreise Altenkirchen und Neuwied (= Beiträge zur Mittelrheinischen Musikgeschichte. Bd. 4) Schott, Mainz 2005, ISBN 978-3-79571342-3. Die Werkstatt befand sich in der Nähe des Bonner Hauptbahnhofes in der Baumschulenallee 2A.Robert F. Gellermann: Gellerman’s International Reed Organ Atlas. S. 132.

Werkliste (Auswahl) Jahr Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen1921KempenichSt. Philippus und JakobusII/P211992 durch die heutige Mayer-Orgel ersetzt.1921MiesenheimSt. KastorII/P212012 durch die heutige englische Keates-Orgel ersetzt.~1922OberhausenKlosterkirche Zu Unserer Lieben FrauII/P??1943 Im Zweiten Weltkrieg zusammen mit der Kirche vollständig zerstört.1924HüttigweilerSt. Maria Magdalenazentriert|160x160pxII/P32 (33)Im Originalzustand erhalten.Kratochwil-Orgel Hüttigweiler1924HalsenbachSt. LambertusII/P181924Langenfeld (Eifel)St. QuirinusII/P161968 auf 27 Register erweitert; 2019 durch Neubau von Hubert Fasen ersetzt.1926BouderathSt. Gertrudzentriert|160x160pxII/P161926LingerhahnSt. Sebastianzentriert|160x160pxII/P261996 durch einen technischen Neubau im alten Gehäuse der Firma Mayer ersetzt.1932Kurtuvėnai (Litauen)St. Johannes Apostelzentriert|160x160pxII/P15Im historischen Barockgehäuse1938Telšiai (Litauen)Kathedrale St. Antonius von Paduazentriert|160x160pxII/P22

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Einzelnachweise

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