mini|Zum Guten Hirten Die evangelisch-lutherische Kirche zum Guten Hirten steht in Rehden, einer Gemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Die Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Grafschaft Diepholz im Sprengel Osnabrück der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Beschreibung Die neugotische Kirche aus Backsteinen wurde 1874 nach Plänen von Conrad Wilhelm Hase errichtet (nach denselben Plänen wie die 1877 erbaute, nahe gelegene Kirche in Ströhen).Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bremen, Niedersachsen. Bearbeitet von Gerd Weiß u. a. Deuscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 1111. Die Kreuzkirche hat im Westen den Kirchturm, der von seitlichen Treppentürmchen flankiert wird, ein Langhaus mit einem Querschiff und einen eingezogenen rechteckigen Chor mit einem dreiseitigen Abschluss. Im Kirchturm, der mit einem achtseitigen spitzen Helm bedeckt ist, hängen zwei Kirchenglocken.

Der Innenraum wird durch die Stützen einer dreiseitig umlaufenden Empore in der Art einer dreischiffigen Hallenkirche gegliedert. In der Mitte hat er ein hölzernes Trapezgewölbe, die Seiten sind flachgedeckt. Das Joch des Chors ist mit einem Kreuzrippengewölbe überspannt. Das Langhaus hat unten Segmentbogen- und oben in Höhe der Empore Spitzbogenfenster. Die Fenster im Chor wurden 1903 mit Glasmalereien versehen.

Die Kirche ist denkmalgeschützt.

Orgel mini|Prospekt mini|Spieltisch mit beschrifteten Registerzügen (Manubrien) mini|Pedalklaviatur mit KoppelnDie erste Orgel wurde 1875 von Rudolf Haupt gebaut.

Sie wurde 1974 hinter dem alten Prospekt vom Orgelbau Kreienbrink durch ein neues Werk mit 12 Registern, verteilt auf zwei Manuale und Pedal, ersetzt. In fünf Registern wurde dabei historisches Material aus der Vorgängerorgel wiederverwendet.Rehden-Hemsloh, Deutschland (Niedersachsen) – Evangelische Kirche "Zum guten Hirten", auf orgbase.nl, abgerufen am 4. April 2026. (Informationen zur Orgel) Die Disposition lautet wie folgt:

I Manual C–f3 Prinzipal 8′ Rohrflöte 8′ Oktave 4′ Waldflöte 2′ Mixtur III–IV II Manual C–f3 Gedackt 8′ Gedacktflöte 4′ Oktave 2′ Sesquialtera II Pedal C–d1 Subbaß 16′ Pommer 8′ Oktave 4′ Koppeln: II/I, I/P, II/P

Literatur Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bremen, Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 1111.

Weblinks

Kirchengemeinde Zum Guten Hirten

Einzelnachweise

Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Diepholz Zum Guten Hirten Kategorie:Gut-Hirten-Kirche Kategorie:Kirchengebäude des Kirchenkreises Grafschaft Diepholz Kategorie:Saalkirche in Niedersachsen Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Niedersachsen Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude Kategorie:Backsteinbauwerk des Historismus Kategorie:Backsteinkirche Kategorie:Bauwerk von Conrad Wilhelm Hase Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren Kategorie:Disposition einer Orgel