mini|Ludwig Staiger (rechts) mit Gerd Wechsung (links) im Jahr 2012 Ludwig Staiger (* 26. Februar 1948 in Jena) ist ein deutscher Mathematiker und Informatiker DPLB und emeritierter Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Karriere Staiger studierte Mathematik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Diplom 1970) mit anschließender Promotion 1977 abgerufen am 4. November 2024. und der Habilitation 1979. Danach war er als Forscher an der Universität Jena, dem Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse und dem Karl-Weierstraß-Institut für Mathematik der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin (Ost) sowie der Technischen Universität Otto-von-Guericke Magdeburg tätig. Er war Gastprofessor an der RWTH Aachen, den Universitäten Dortmund, Siegen, Cottbus in Deutschland und der Technischen Universität Wien, Österreich. Er ist Mitglied des Vorstandes der Georg-Cantor-Vereinigung und externer Forscher des Zentrums für Diskrete Mathematik und Theoretische Informatik an der University of Auckland, Neuseelandhttp://www.cs.auckland.ac.nz/CDMTCS.

Seit 1995 hatte er dann bis 2013 die Professur für Theoretische Informatik in Halle inne. Er hat eine Erdős-Zahl von 2 über Solomon Marcus.

Wissenschaftliche Leistungen Er hat mit Klaus W. Wagner den Staiger-Wagner-Automaten entwickelt. Staiger ist ein Experte in omega-Sprachen, ein Bereich, in dem er mehr als 19 Artikel schriebStaigers Artikel über omega-Sprachen, einschließlich des Übersichtsartikels zu diesem Thema in der Monographie.Handbook of Formal Languages Er fand überraschende Anwendungen der omega-Sprachen beim Studium von Liouville-Zahlen.

Weblinks Ludwig Staiger in der Datenbank zbMATH

Einzelnachweise

Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Mathematiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Absolvent der Friedrich-Schiller-Universität Jena Kategorie:Informatiker Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1948 Kategorie:Mann