Felsőcsatár [] (kroatisch Gornji Četar, deutsch Oberschilding) ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Szombathely im Komitat Vas. Sie besteht aus den Ortsteilen Felsőcsatár (Oberschilding) und Alsócsatár (Unterschilding). Ein Viertel der Bewohner zählt zur Volksgruppe der Kroaten.

Geografische Lage Felsőcsatár liegt 14 Kilometer westlich des Komitatssitzes und der Kreisstadt Szombathely, am linken Ufer des Flusses Pinka und grenzt im Westen an Österreich. Ungarische Nachbargemeinden sind Narda, Vaskeresztes, Dozmat und Nárai. Jenseits der Grenze liegen die österreichischen Gemeinden Schandorf und Hannersdorf.

Geschichte Felsőcsatár entstand 1933 durch den Zusammenschluss der beiden Orte Felsőcsatár und Alsócsatár. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde Felsőcsatár 103 Häuser und 587 Einwohner auf einer Fläche von 2810 Katastraljochen und in der Kleingemeinde Alsócsatár 39 Häuser und 244 Einwohner auf einer Fläche von 288 Katastraljochen. Beide Orte gehörten zu dieser Zeit zum Bezirk Szombathely im Komitat Vas.

Sehenswürdigkeiten Römisch-katholische Kirche Szent Miklós erbaut 1852 Römisch-katholische Kapelle Szűz Mária auf dem Weinberg, erbaut 1719 Christus-Statue vom Anfang des 18. Jahrhunderts József-Csatári-Büste, erschaffen 1984 von Antal Illyés Marienstatue Museum über den Eisernen Vorhang Szentháromság-Säule

Verkehr Durch Felsőcsatár verläuft die Landstraße Nr. 8714. Es bestehen Busverbindungen über Dozmat sowie über Pornóapáti nach Szombathely, wo sich der nächstgelegene Bahnhof befindet.

Literatur Felsőcsatár – Településképi Arculati Kézikönyve 2017. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung, Felsőcsatár 2017.

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Ort im Komitat Vas Kategorie:Gemeindegründung 1933