mini|Helmuth Rogge mini|Signatur Helmuth Rogge, gelegentlich auch Helmut Rogge (* 5. Dezember 1891 in Halle (Saale); † 13. September 1976), war ein deutscher Historiker und Archivar. Seine Eltern waren Josua Rogge (1863–1939) und Elsbeth von Volkmann (1866–1915).
Leben Nach der Promotion zum Dr. phil. an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin am 8. Februar 1918 bei Michael Tangl und Dietrich Schäfer war er Referent beim Verwaltungschef in Belgien, Oberarchivrat und Abteilungsleiter am Reichsarchiv, Oberregierungsrat und Archivleiter im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.
Schriften (Auswahl) Verbrechen des Mordes, begangen an weltlichen deutschen Fürsten in der Zeit von 911–1056. Görlitz 1918, . Das preußische Herrenhaus im Kriege. Berlin 1918. (Hrsg.): Friedrich von Holstein / Lebensbekenntnis in Briefen an eine Frau. Berlin 1932. Holstein und Hohenlohe. Neue Beiträge zu Friedrich von Holsteins Tätigkeit als Mitarbeiter Bismarcks und als Ratgeber Hohenlohes. Nach Briefen und Aufzeichnungen aus dem Nachl. des Fürsten Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst 1874–1894. Stuttgart 1957, . Holstein und Harden. Politisch-publizistisches Zusammenspiel zweier Außenseiter des Wilhelminischen Reichs. München 1959, . Fingierte Briefe als Mittel politischer Satire. München 1966.
Literatur Rogge, Helmuth. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1966. Walter de Gruyter & Co, Berlin 1966, S. 2018. Kuno Ulshöfer: Helmuth Rogge †. In: Der Archivar. Bd. 30 (1977), Heft 2, Mai 1970, Sp. 224–228 (Digitalisat).
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