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Eisenhammer ist ein Gemeindeteil des Marktes Steinwiesen im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).
Geographie Der Weiler bildet mit Leitschenstein und Steinwiesen im Osten eine geschlossene Siedlung. Er liegt am rechten Ufer der Rodach und an der Staatsstraße 2207, die innerorts nach Steinwiesen (1,2 km nordöstlich) bzw. nach Erlabrück zur Bundesstraße 173 (1,7 km südwestlich) führt.
Geschichte Der Eisenhammer wurde 1618 vom Hochstift Eichstätt errichtet. 1723 wurde er von Grund auf erneuert und 1732 an Johann Heinrich Heffner verkauft.T. Breuer: Landkreis Kronach, S. 39.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Eisenhammer aus zwei Anwesen (2 Wohnhäuser, Schmelz-, Hammer- und Kohlenhütte, Bräuhaus). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Kronach aus. Die Grundherrschaft über die Anwesen hatte das Kastenamt Kronach.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 469f.
Mit dem Ersten Gemeindeedikt wurde Eisenhammer dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Steinwiesen und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Steinwiesen zugewiesen.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 601.
Baudenkmäler Eisenhammer 1: Wohnhaus, ehemaliger Eisenhammer Bildstock
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 16 23 5 7 33 34 21 39 27HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 wurden diese als „Wohngebäude“ bezeichnet. 2 4 4 3 4 2 5Quelle
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und nach Mariä Geburt (Steinwiesen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Steinwiesen) Kategorie:Weiler im Landkreis Kronach Kategorie:Gegründet 1618